Die besten Fotos des Jahres: Diese Kameras und Einstellungen stecken dahinter

agenturfotos

Jedes Jahr veröffentlicht die Nachrichtenagentur Reuters eine Liste der besten Bilder ihrer Fotografen. Und mit Sicherheit erkennt ihr einige der 95 Bilder aus den Nachrichten oder Zeitschriften wieder. Ein Redditor hat sich die Mühe gemacht, die EXIF-Daten zu analysieren.

Dier Kameraeinstellungsanalyse der besten Agenturfotos wurde von Hallbuzz erstellt und zeigt, welche Kameras, Objektive und welche Einstellungen von den Reuters-Fotografen verwendet wurde, um die besten Bilder des Jahres zu machen. Petapixel hat darauf hingewiesen, dass User mathiasa die Daten in Charts umgewandelt hat, damit man sie besser begreifen kann.

Kameras

Festbrennweiten

Zoom-Objektive

Verschlusszeiten

Blendenöffnungen

ISO-Werte

Das Resultat lautet zusammengefasst: Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Reuters-Fotograf eine Canon 1D Mark IV mit einem 16-35mm Objektiv verwendet, eine Belichtungszeit von 1/320 Sekunde wählt, Blende f/2,8 und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 200. Nur falls ihr wissen wollt, wie man Bilder wie ein Reuters-Fotograf macht.

[Reuters, Reddit, Peta Pixel, gizmodo.com]

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  1. als aller erstes stehen ja wohl die MOTIVE dahinter! auch wenn ich an meiner kamera die einstellungen vornehme, bekomme ich hier in meinem garten kein preisgekröntes bild aus dem ausland hin. manche leute haben echt langeweile oder gehörige probleme…

    1. Ich finde den Artikel und vor allem die Grafiken extrem interessant. Wer nur pöbeln will hat meiner Meinung nach hier nichts verloren…

  2. Auch von mir ein großes Dankeschön für den Artikel! Denn mich interessiert auch die Technik hinter einem Bild, z.T. auch zur Orientierung fürs Hobby. ;-)

  3. …. der der hinter der Kamera steht ist ein nicht unwesentlicher Objektiv Träger, denn das Motive muss ja schliesslich gefunden/entdeckt werden. Ob nun vor der Haustür oder in der Wüste. Und ja der Artikel ist SUPER!

  4. Tolle Grafiken/ tolle Statistik!

    Wer damit nichts anfangen kann, ist selbst schuld. Ich habe mal eine Auswertung über meine Bilder gemacht und gesehen, dass ich zwar mit einer langen Brennweite liebäugel, aber ich über die Hälfte in Weitwinkel ablichte.
    Ob da nur das passende Objektiv gefehlt hat, bezweifel ich stark, denn auch hier zeigt sich die Tendenz zum Weitwinkel. Schlußfolgerung für mich war damals, dass ich zuerst ein gutes Weitwinkel kaufen sollte und dann ein Tele. Statistik danach bestätigte meine Feststellung.
    Ausnahmen gibt es immer wieder und bestimmte Naturfotos (Tiere) sind sicherlich nicht überwiegend mit Weitwinkel und geringen ISOs aufgenommen.

    Was ich nicht so recht verstehe, ist die geringe Anzahl der NIKON Kameras. Da stimmt vielleicht etwas nicht. Vielleicht sind die Kameras gestellt und nicht selbst vom Fotografen gewesen.

  5. Ich habe die oberste Grafik eben mal im Photoshop geöffnet. Die Nikon D800 und die Canon EOS 5D MK II teilen sich eine Farbe mit einem Tortenstück mit 26,4%.

    Die Statistiken würde auch bedeuten, dass man nur mit einer Blende von 2,8 und einer Brennweite von 16-35 mm und einer 200stel Sekunde gute Bilder macht!

    Wer aus sowas etwas über die technische Qualität ableitet, der sollte besser die Finger von der Fotografie lassen. Denn immerhin macht der Fotograf das Bild und nicht die Kamera. Oder beglückwünscht ihr den Koch neuerdings auch zu seinem tollen Topf?

    1. Wieso beglückwünschen? Wenn ich anfangen wollte, bestmöglich zu kochen, so würde ich mir genau diese Töpfe des erfolgreichen Kochs nehmen, da sich damit offensichtlich gut arbeiten läßt. Da wir in der Photographie leider noch nicht annähernd über zufriedenstellende Photoapparate verfügen, wäre die Wahl der erprobtesten Geräte mit hoher Wahrscheinlichkeit immerhin noch das kleinste Übel. Aber wer mit seinem Kamerafossil losziehen will, um bei nächtlichem Lichte und bewegten Motiven mit wundersamen Fähigkeiten zu glänzen, der möge das tun.

  6. Zitat von Feininger, Andreas: Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird jene schockieren, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

    Völliger Mumpitz, wer Langeweile hat, bastelt solche Statistiken.

    Da wären Strohsterne noch sinnvoller. In diesem Sinne – Frohe Weihnacht.

    Rees Hennar

  7. Zitat Robin ” Da wir in der Photographie leider noch nicht annähernd über zufriedenstellende Photoapparate verfügen”

    Vielleicht haste das Falsche Hobby.
    Es soll Fotografen geben die haben schon vor hundert Jahren hervorragende Fotos gemacht und die haben ganz sicher nicht über unzufriedenstellende Photoapparate beschwert.
    Diese Grafiken sind so was von nichts sagen.
    Was nützt es wenn man weiß welche Verschlusszeit häufig genutzt wird, wenn keine weiteren Infos über Motiv, Blende,Brennweite, usw. hat.
    M. Künzel

  8. Nachdem ich gerade im letzten Jahr oft und viel auf Festivals (auch für Zeitschriften) unterwegs war und auch recht viel Reportagefotografie betrieben habe, bin ich auf einen sehr ähnlichen Schluss gekommen. Mein 24-70 ist schon fast zu weit und ein 16-35 wäre perfekt. Ich hab normalerweise 24-70 mit Blitz auf meiner 7D mit Blitz (580 EXII mit Kappe) und ein 70-200 2,8IS auf der 5D mk2. Aber grade, wenn ich in der Menge rumlaufe, erwische ich mich immer häufiger, das 24-70 auf die 5D mk2 zu packen, weil es auf Crop nicht Weitwinklig genug ist.
    Wenn ich viel Portrait mache, hab ich noch ne Festbrennweite auf ner 5D, aber meistens nehme ich die nicht mehr mit, weil es mir zu viel zu schleppen ist ;)

    Was ich allerdings in der Übersicht oben vermisse, ist eine 85mm Festbrennweite, gerade die 1,2 und 1,4er sind unglaublich schöne Linsen!

  9. Vielleicht sieht man auch mal die Statistiken als solche hin, um eine Statistik zu haben ;)
    Ich meine damit, dass manche sich nicht beschwere brauchen, dass man von der Statistik sich nichts ableiten / abgewinnen kann / soll /darf… Natürlich wäre es vielleicht interessanter zu sehen, welche Motive mit was für Einstellungen belichtet worden sind, aber ich finde so schon die Statistik sehr interessant.

    Zu Trollhunter:
    Den Koch zu seinem Topf beglückwünsche ich nicht, aber dennoch interessiert es mich wieviel er / sie von welcher Zutat wann genommen hat.
    Denn wenn man sich nichts davon was abgucken / ableiten / gewinnen / nachahmen könnte, gäbe es ja keine Kochbücher ;)

    Beispiel:
    Koch Simon nahm für dieses überragende Gericht, SOVIEL von den ZUTATEN und bereitete diese dann in dem GEFÄß SOLANGE zu…
    Und WER der Koch ist, ist mir dermaßen schnuppe ;)

  10. So ein Mist, muss ich meinen Nikon-Kram verkaufen und Canon anschaffen. Damit erhöhe ich die Chance auf über 82%, ein Reuters-würdiges Foto zu machen.

  11. hier schreibt doch ganz offensichtlich ein Mitarbeiter, zumindest Begünstiger der Fa. Canon; für mich sind diese ‘Statistiken’ reines Marketing – traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, heißt es, wie wahr

  12. Sehr interessant, wenngleich die Farbwahl hier und da etwas ungeschickt ist, siehe Nikon D800 vs Canon 5D Mark II. Gibt es denn die Zahlen irgendwo zum download?

  13. Super Idee!! Echt interessant zu sehen…es fehlt nur noch eine Grafik die darstellt wieviele davon Freihand oder mit Stativ gemacht wurden ;P mit welcher Cam sie gemacht wurden finde ich ein wenig unglaubwürdig, aber evtl sind viele Nikonianer nicht so geil darauf bei Wettbewerben mit zu machen, stellen Ihre Werke nur auf Webseiten und Facebook und anderen Portalen zur Schau :)

  14. Hat irgendeiner erwähnt, dass man in Kriegs- oder Katastrophengebieten gehen muss, um solche Fotos zu machen? Naja, überhaupt Zugang zu aktuellen & spannenden Themen zu haben.

    Übrigens, ich arbeite im Pressebereich. Bestimmte Foto-Marken zielen ihr Marketing auf diesen Bereich. Sie bieten ordentliche Unsterstützung für die Presse (Rabatte, hochwertige Werbeartikel, Accessoires & Batterie Geschenke, günstige Darlehen f. Kamerankauf, Service Points / Service-Möglichkeiten in Krisengebieten). Die Presse ist der Hauptabnehmer für High-End Geräte. Wenn die Foto-Unternehmen nicht so stark auf die Presse zugehen würde, könnten sie den High-End Bereich ihrer Unternehmen schließen.

    Klar sind die Geräte top, aber diese rein statistische Sicht ist mir zu naiv.

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