Hands-On: JBL OnBeat Micro und JBL OnBeat Venue LT – die ersten Docking Stationen mit Lightning Adapter

jbl micro komplett

Heute besuchte uns JBL und zeigte die weltweit ersten Audio Docking Stationen mit dem neuen Apple Lightning Adapter. Wir haben uns den JBL OnBeat Micro und den JBL OnBeat Venue LT genauer angeschaut und verraten unsere ersten Eindrücke.

Ganze zwölf Wochen ist es nun her, dass Apple sein iPhone 5 und damit den Lightning Adapter das erste Mal gezeigt hat. Warum auch immer gibt es erst jetzt mit den JBL OnBeat Micro und JBL OnBeat Venue LT die ersten Docking Stationen, die den neuen Apple Standard direkt, also ohne Adapter, unterstützen.

JBL OnBeat Micro

Der kleine JBL OnBeat Micro kommt mit einer UVP von 99 Euro und pumpte in unserem Kurztest ganz ordentlich Lautstärke aus seinem kompakten Design. Er kann wahlweise am Netz oder mit vier AAA-Batterien betrieben werden, was ihn besonders für längere Außeneinsätze – zum Beispiel auf einem Festival – qualifiziert. Mit einer Packung frischer Batterien soll er 5 Stunden auf mittlerer Lautstärke seine Umgebung beschallen können. Wer kein iPod oder iPhone mit Lightning Adapter sein Eigen nennt (die Lightning-iPads passen auf Grund ihrer Größe nicht in die Docking-Station), soll jedoch auch alle anderen iDevices via USB-Port mit dem JBL OnBeat Micro verbinden können. So richtig multifunktionell wird der JBL-Winzling durch seinen Klinkensteckereingang.

Unser Ersteindruck des JBL OnBeat Micro war gut. Vor allem der Sound überzeugte durch hohe Lautstärke und recht ausgeglichene Frequenzbreite. Natürlich darf man hier bedingt durch die kompakte Bauweise keine Wunder erwarten. Schön ist die Möglichkeit, handelsübliche AAA-Batterien für den Betrieb verwenden zu können. Vermisst haben wir die fehlende Bluetooth-Funktionalität.

JBL OnBeat Venue LT

Der JBL OnBeat Venue LT ist ausschließlich für den Netzbetrieb konzipiert und soll UVP 229 Euro kosten. Auf Grund seiner ordentlichen Größe von geschätzt 45 Zentimeter Länge bläst der Venue LT seinen kleinen Lightning Bruder Micro – wie zu erwarten war – locker vom Tisch. Der Lightning Adapter des Venue LT lässt sich mittels eines Schiebemechanismus‘ ein- und ausfahren.

Auf der Oberseite stehen per Knopfdruck die zwei Equalizer-Optionen Bass und Movie zur Verfügung. Was beim Druck auf Bass passiert, ist wohl selbsterklärend. Bei aktivierter Movie-Option soll sich das Klangbild ausgeglichener präsentieren. Beim Test zeigten sich feine Unterschiede zwischen ein- und ausgeschalter Movie-Funktion. Ob Movie sinnvoll ist, muss von Musikstück zu Musikstück entschieden werden.

Der JBL OnBeat Venue LT versteht alle Lightning-Geräte, egal wie groß. Zusätzlich empfängt er dank Bluetooth-Modul auch entsprechende Signale, was ihn auch außerhalb der topaktuellen Lightning-Familie einsatzfähig macht. Stolz ist JBL auf die integrierte Harmann TrueStream-Technik, welche die Streaming-Qualität via Bluetooth steigern soll. Klar, dass das Venue LT genauso wie das Micro auch als Ladegerät dient.

Übrigens kann zum JBL OnBeat Venue LT zusätzlich die kostenlose iOS-App MusicFlow heruntergeladen werden. Hier können Nutzer individuelle Playlists erstellen, Musik bearbeiten, Lautstärke und EQ-Einstellungen kontrollieren und durch Alben navigieren.

Gizmodo-Fazit

Beide Geräte haben uns gut gefallen. Sie bieten für den Preis angemessene Leistung, aber nichts, was nicht woanders ebenfalls geboten werden könnte. Was die ungleichen JBL-Brüder jedoch gemeinsam haben und was sie ganz klar von der Konkurrenz absetzt, ist ihr Lightning Adapter für iDevices. Mir ist es völlig unverständlich, warum sich die Konkurrenz so viel Zeit lässt, aber so ist es nun einmal. Wer sein neues iPhone 5 direkt in ein Audiosystem via Docking Station stecken will kann bedenkenlos zum JBL OnBeat Micro oder JBL OnBeat Venue LT greifen.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising