Wie viel Raum beanspruchen die Inhalte des Internets?

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Tatsächlich wird sich auf diese Frage zwar nie eine genaue Antwort finden lassen, Randall Munroes Erläuterungen lassen aber zumindest eines deutlich erkennen:  Obwohl selbst der Gedanke an ein "Ende" des Internets schwer fällt, hält sich der Datenumfang in erstaunlich überschaubaren Grenzen.

Auf seiner Webseite “What If?” bezieht sich Randall auf die weltweite Festplatten-Produktion und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Gemessen daran, wie viel Speicher die Menschen bereits gekauft haben – im Jahr werden etwa 650 Millionen Festplatten hergestellt – und in der Annahme, dass die meisten davon im 3,5 Zoll Format daherkommen, würde die Festplatten-Produktion pro Sekunde etwa 0,008 Kubikmeter Raum verschlingen.

Die gesamte Produktion der vergangenen Jahre (und damit die Heimat der Daten) würde also noch nicht einmal den Raum eines Öltankers beanspruchen – überrascht?

[Via Gizmodo.com]

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  1. Bei der Überschrift dachte ich, jetzt kommt was interessantes, aber ich wurde doch überrascht, wie banal der Rest der News ausfällt.
    Und muss das mit dem Öltanker sein? Mir stößt das immer sauer auf wenn alles auf Idioten-Einheiten umgerechnet wird.
    “So schwer wie 5 Elefanten oder 10 VW Golf, und aufeinander gestapelt so hoch wie 27 Fußballfelder lang sind”

    1. Ist dir vielleicht mal in den Sinn gekommen, dass die meisten Menschen nicht dein gottgleiches Abstraktionsvermögen haben und sich halt als arme “Idioten” ihre Einheiten etwas plastischer vorstellen müssen?

      Kommentare bei Gizmondo……meistens so dumm wie 3 Meter Feldweg. ;-)

      1. Meter und Kilogramm sind für mich >deutlich< greifbarer als Öltanker, Elefanten oder Autos.
        Grade weils bei uns so viele Elefanten gibt.

    2. Wie Mimau richtig anmerkt: EIN Kilogramm und EIN Meter sind natürlich fassbare Größen. EIN Lichtjahr beispielsweise schon nicht mehr, obwohl es doch auch nur Meter sind^^

  2. Hm,

    ob sich mit 50000m³ oder 100.000 Kilogramm mehr anfangen lässt wage ich mal abstrakt zu bezweifeln.
    Menschen sind doch sehr visuell geprägt.

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