Autobahn überwacht Bluetooth-Signale, um Staus zu erkennen

deerfoottrail

Die Stadt Calgary in Kanada hat ein 400.000 US-Dollar teures Verkehrsüberwachungssystem installiert, das einen Highwayabschnitt überwacht, der als Deerfoot Trail bekannt ist. Die Bewegung von Fahrzeugen wird mit Hilfe von zufällig aufgeschnappten Bluetooth-Signalen realisiert, die von Smartphones, Headsets und anderen Geräten kommen, die in den Autos laufen.

Die Strecke ist insgesamt mit 15 Sensoren ausgestattet, die die verschiedenen Bluetooth-Geräte, die die Leute in ihren Fahrzeugen mit sich führen, erkennen und daraus die Fahrzeuggeschwindigkeiten erkennen können. Ein spezieller Algorithmus soll verhindern, das vorbeilaufende Fußgänger ebenfalls erfasst werden, wenn sie Handys mit sich führen. Die Verkehrsvorhersagen werden auf großen Tafeln angezeigt und sollen den Fahrern helfen, ihre Fahrzeiten richtig einzuschätzen.

Die Paranoiden müssen sich jetzt nicht unter der Bettdecke verstecken. Das System hat keinen Zugriff auf die Daten, die per Bluetooth übermittelt werden und es werden auch keine einzelnen Fahrzeuge getrackt, um sie zu blitzen. Allerdings wäre das technisch sicherlich durchaus möglich.

[Via CTV News Calgary, SlashGear, Gizmodo.com]

[Bild: markyeg / CC BY 2.0]

Tags :
  1. Wieso benutzt man nicht die deutlich billigere Lichtschranke? Da ist klar, wie lang und schnell das Fahrzeug ist, damit kann man doch deutlich besser die Länge eines Staus berechnen und kostet auch nichts.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising