IRC-Name gegoogelt: Polizei schnappt Anonymous-Mitglied

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Der Brite Christopher Weatherhead, der sich "Nerdo" nannte, wurde wegen Verschwörung zur Computersabotage verurteilt. Nicht etwa eine wochenlange Beschattungsaktion sondern schlicht und einfach eine Google-Recherche brachte die Polizei auf seine Fährte.


Nach einem Bericht von The Register hat ihn die Polizei geschnappt, nachdem IRC-Logs analysiert wurden. Er hatte seinen Nick „Nerdo“ schlicht viel zu lange beibehalten. Das ermöglichte den Polizisten, eine Verbindung zwischen Weatherhead und seinen Taten durch eine einfache Internetrecherche herzustellen.

Die Polizei suchte nach eigenen Angaben im IRC und zeichnete Chats wochenlang auf. Dann wurde nach Stichwörtern gesucht und offenbar war der Name Nerdo auch an anderen Stellen zu finden, so dass man schließlich auf Weatherhead kam.

Die Moral von der Geschichte: Selbst wenn ihr euer Pseudonym liebgewonnen haben solltet, ist es nicht gut, ihn für immer zu behalten. Vor allen wenn man in seiner Freizeit DDoS-Attacken gegen Paypal durchführt und darüber im IRC quatscht.

[The Register, gizmodo.com]

Bild: liryon, CC BY-SA 2.0]

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