General Electrics pimpt den Weihnachtsschlitten

GE-Weihnachtsschlitten

Du glaubst also, der Weihnachtsmann fliegt noch in so einem doofen, antiken Holzschlitten mit Feenstaub-Besprenkelung rum? Ha! Weit gefehlt! General Electrics hat dem dicken, alten Mann ein neues Hightech-Design gezaubert.

Und wie sehr hat GE den Schlitten gepimpt? Nun ja, sie haben zunächst einmal ein paar Geräte für die Luftverkehrskontrolle eingebaut – nicht, dass der alte Zausel beim Fliegen von Schornstein zu Schornstein von einem Airbus mitgenommen wird. Außerdem haben sie die Rentiere etwas aufgemöbelt und sowas Ultramodernes namens „Motor“ eingebaut. Dazu kommt ein Elektro-Hilfsmotor, den wir auch aus Hybridautos kennen. Der fungiert auch zur Not als Antrieb, wenn Rudolph mal die Puste ausgeht und er sich etwas hinlegen will.

Die Kufen des weihnachtlichen Schlittens sind nun auch deutlich aerodynamischer und kommen aus dem 3D-Drucker. Statt also ein Stahlteil zu nehmen und zurechtzudengeln, wurden die Kufen Schicht für Schicht bis zur Perfektion hergestellt – inwiefern das jetzt besser ist, sei mal dahingestellt, aber cooler ist es allemal. Aber der Rahmen wurde dafür aus den gleichen Keramik-Kompositmaterialien gebaut, die auch in Flugzeugtriebwerken benutzt werden, was ihn insgesamt etwa ein Drittel leichter macht. Nicht zu vergessen natürlich die Batterie, eine GE Durathon, die zehnmal länger als normale Säurebatterien halten soll. General Electrics sei Dank ist der Weihnachtsmann nun also für die Zukunft gerüstet. War ja ohnehin schwer vorstellbar, wie er mit der alten Kiste mit all dem Spielzeug um den Globus kam… [General Electrics via Gizmodo.com]

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  1. Na Bravo!
    Nach zig Jahren erfolgreicher und pünktlicher Geschenkeauslieferei noch dazu völlig CO2-neutral (!) und auch ansonsten umweltschonend muss Santa nun mit einer Dreckschleuder umherfliegen, die – betrachtet man die enormen Strecken, die in kürzester Zeit zurückzulegen sind – ständig in die Inspektion muss und vermutlich auch sonst jede Menge Pannen und dergleichen mehr verursacht… die Rentiere haben den Schlitten auch selbständig gezogen und gelenkt – damit isses jetzt vorbei, nun muss Santa ständig hochkonzentriert selbst steuern…
    Fazit: Sauteuer, Dreckschleuder, unzuverlässig, anfällig, wartungsintensiv und ermüdend. Stellt Euch schon mal drauf ein, dass die Geschenk künftig nicht mehr zeitgerecht gebracht werden.

  2. Schade, dass mein Beitrag vermutlich auf Grund eines Links zu GE nicht veröffentlicht wurde.

    Daher hier nochmals meine Anmerkung, diesmal ohne Link:

    Schon 2009 designte GE dem Weihnachtsmann einen neuen Schlitten, der fast genauso wie der jetzige aussieht. Einfach mal googlen, gibt in der 2009er Meldung auch eine wesentlich schönere 360°-Ansicht des Schlittens.

    Frohes Fest

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