Aufnahme zerstört sich nach zuvielen Kopien selbst

alvien lucier

Im Jahr 1969 erschuf der Komponist Alvin Lucier ein Werk, das halb wissenschaftliche Vorführung, halb Kunstwerk ist: Er nahm seine eigene Stimme und anschließende diese Aufnahme merhmals wieder auf, bis nurnoch undefinierbare Geräusche übrig waren.

Luciers Aufnahme “I Am Sitting in a Room” nutzt die Tatsache aus, das in einem Raum gewisse Tonfrequenzen über anderen schwingen. Hierfür wurden mehrere Lautsprecher im Raum verteilt, die mit den Aufnahmegeräten eine Endlosaufnahme entstehen ließen. Bei jeder erneuten Aufnahme überlagern diese Frequenzen mehr und mehr des ursprünglich Gesagten.

Lucier klingt dadurch zunächst immer mehr nach einem Roboter und dann nach einfach gar nichts. Hörbar sind irgendwann nur noch ein paar Obertonklänge aus Raumresonanz und Nachhall. [Vimeo via Jad Abumrad]

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  1. Schön und ziemlich geschickt, aber das ht vielleicht vor 44 Jahren mal geklappt, und zwar nur, wenn die Kopien von den Kopien gemacht wurden und nicht vom Original!

    Was hat euch eigentlich dazu gebracht, einen 44 Jahre alten Zeitungsartikel zu Veröffentlichen? >_>

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