CES: Canon stellt neue Kompaktkamera PowerShot N vor

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Canon hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas seine neue Kompaktkamera PowerShot N vorgestellt. Die kompakte Knipse misst nur 7,9 mal 6,0 mal 2,9 Zentimeter und präsentiert sich mit einem rechteckigen Design, einem aufstellbaren Touchscreen und WLAN-Unterstützung.

Anstatt eines typischen Auslösers verfügt die PowerShot N an den Seiten über zwei Ringe zum Schießen eines Fotos und steuern des Zooms. Auf der Rückseite befindet sich ein kapazitives, 2,8 Zoll großes LC-Touch-Display, das sich bis zu 90 Grad aufklappen lässt. In schwierigen Aufnahmepositionen soll so der Überblick gewahrt und dank der Ringe auch eine komfortable Bedienung garantiert sein.

Ausgestattet ist die Kamera mit einem 12,1 Megapixel starkem CMOS-Sensor und einem Objektiv mit einer Brennweite von 28 – 224 Millimeter, einer Lichtstärke von f3,0–5,9 sowie achtfachem, optischen Zoom. Ein Bildstabilisator mit Canons Intelligent IS soll verwackelte Aufnahmen vermeiden.

Mit der PowerShot N führt Canon zudem den neuen Creative-Shot-Modus ein, der automatisch die Szene analysiert und fünf verschiedene Versionen einer Aufnahme mit unterschiedlicher Bildkomposition, Belichtung und Gradation, variierenden Fokuspunkten sowie verändertem Weißabgleich und Kontrast erstellt. Die originale Aufnahme speichert die Kamera natürlich vorher ab.

Im neuen Hybrid-Auto-Modus der Kamera werden zudem die ersten vier Sekunden vor jeder Aufnahme in 720p-Auflösung als kurze Video-Clips aufgezeichnet, bevor die besten Einstellungen für die Bilder festlegt werden. Alle Vier-Sekunden-Clips werden dann zu einem Filmchen zusammengefügt.

Zudem bietet die PowerShot N verschiedene Kreativmodi wie Miniatureffekt, Weichzeichner, Spielzeugkamera oder Monochrome sowie die Möglichkeit, die Bilder mit Rahmen zu verschönern. Auch für Video-Aufnahmen ist die PowerShot N geeignet. Bewegtbilder dreht sie in 1080p-Full-HD-Auflösung und auf Wunsch in Zeitlupe.

Eine weitere Neuerung ist eine Funktion zum Verbinden mit Smartphones oder Tablets. Dank integriertem WLAN und Canons kostenloser Applikation können Aufnahmen per Tastendruck an mobile Geräte gesendet werden. Zudem ist es möglich, Bilder und Videos direkt auf Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Youtube zu veröffentlichen.

Einzig und allein der Akku könnte die Freude trüben. Hier hat Canon wohl nicht die stärkste Batterie verbaut. Ein spezieller Eco-Modus soll allerdings durch das Dimmen beziehungsweise abschalten des Displays für bis zu 30 Prozent längere Lebensdauer sorgen.

Die Canon PowerShot N soll im April auf den Markt kommen und 329 Euro kosten.

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  1. Canon beweist hier zumindest Mut, neue Wege und Konzepte zu beschreiten. Leider muss man gerade solch neue Konzepte erst einmal selbst direkt ausprobieren um sich von deren neuen Konzept und Lösungsweg überzeugen zu können.

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