Skulptur „light of thought“ aus Lötzinn

light

Beim Gehirn geht es um Verbindungen. Winzige Stromstöße springen von einem Neuron zum nächsten um eine Nachricht zu transportieren bis uns am Ende ein Licht aufgeht. Diese Idee versucht der Japaner Kouichi Okamoto in seiner Skulptur „Licht des Denkens“ darzustellen.

Zehntausende Tröpfchen aus Lötzinn hat er mit einem Lötkolben geschmolzen und aneinandergereiht. Diese miteinander verbundenen Lötzinn-Tröpfchen stellen metallene Neuronen dar, die auf zwei Hirnhälften verteilt sind. In der Mitte treffen sich die beiden Bahnen bei einer blauen Leuchtdiode. Das Ganze ist in einen Kunstharz-Block eingegossen, und im Video kann man den Künstler beim Herstellen des guten Stücks beobachten.

Die rechte Gehirnhälfte ist mit der positiven Elektrode verbunden, die linke mit der negativen. Diese beiden Gegensätze treffen einander in der Mitte und bringen gemeinsam dieses Licht hervor, was keine Hälfte allein zustande gebracht hätte. Es stimmt schon, das ist nicht ganz dasselbe wie Denken, aber es sieht wenigstens cool aus.

Falls ihr demnächst nach London kommt könnt ihr dieses Werk zwischen dem 10. und dem 25. Januar in der Libby Sellers Gallery ansehen.

[designboom via Gizmodo.com]

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