CES: Lemmy Kilmister zeigt seine Motörheadphönes – unser Ersteindruck

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Lemmy Kilmister höchstpersönlich präsentierte auf der CES 2013 in Las Vegas seine Kopfhörerkollektion "Motörheadphönes". Der Frontmann der legendären Hardrockband "Motörhead" wirkte zwar auf seiner kleine Bühne umringt von blitzenden Fotoapparaten und Smartphones gelangweilt bis genervt. Trotzdem wissen die Kopfhörer im ersten kurzen Hands-On zu gefallen.

Wer genug hat von Kopfhörern von Weicheiern wie Dr. Dre könnte einen Blick auf die Kopfhörer des Bier und Whiskey trinkenden Rock-Gottes Lemmy Kilmister werfen. Lemmys In-, On- und Overear-Kopfhörer hören auf den klangvollen Namen Motörheadphönes und sollen vor allem mit harter Gitarrenmusik gefüttert ihr volles Potenzial entfalten.

Die In-Ear-Stöpsel kommen in der Form von Patronen in den Farben Silber, Kupfer und Schwarz. Stoff umhüllt das Kabel. Die In-Ears kommen in den Versionen „Trigger“ und „Overkill“, einmal ohne und einmal mit Smartphone-Steuerung am Kabel. Über die Sound-Qualität können wir an dieser Stelle nichts sagen, da wir die kleinen Ohrstöpsel auf der CES nicht ausprobieren konnten. Auf den ersten Blick machten sie jedoch einen hochwertigen Eindruck.

Ausprobiert haben wir die On- und Over-Ear-Modelle „Bomber“, „Iron Fist“ und „Motörizer“. Diese sehen nicht nur rockig aus, sie wirken auch wertig verarbeitet, auch wenn sie einigen vielleicht zu schwer sind und das On-Ear-Modell etwas zu stark auf das Ohr drückt. Der Sound, natürlich lief Musik von Motörhead, war jedoch gut. Ausgewogen, ohne wie bei vielen anderen Kopfhörern der Preisklasse zu basslastig zu sein. Allein von unserem ersten Eindruck können wir schon eine Empfehlung aussprechen. Natürlich sind Motörheadphönes mit seinem Snaggletooth Aufdruck, dem Maskottchen von Motörhead, auch ein Statement gegen weichgespülte Kommerzkopfhörer wie sie Dr. Dre mit seinen Beats auf den Markt wirft. In dem Sinne: Lang lebe der Rock!

In Europa sind die Motörheadphönes übrigens schon seit Ende letzten Jahres erhältlich, im US-amerikanischen Raum ab sofort. Der Preis bewegt sich zwischen 50 und 130 Euro.

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    1. Aber sie sitzen sehr bequem, zumindest die Iron Fist. Hatte die eine zeitlang und fand sie super. Normalerweise drücken mir Kopfhörer oben unangenehm auf den Kopf oder sie sitzen zu locker – bei denen war es genau richtig: fester Sitz auf dem Ohr, ohne dass es mit Brille unangenehm ist, und mit den Polstern unterhalb des Bügels schön weich auf dem Schädel. Ein Traum.

    2. sprich nicht so über eine LEGENDE!!! geh mal auf ein konzert, der alte mann hat mehr power und eier als das ganze jungvolk was einem jetzt so die ohren voll heult! lemmy rockt, mindestens noch 20 jahre! jedes jahr wieder auf´m konzert! wer das nicht erlebt hat, hat etwas elementares in seinem leben verpasst!

      1. Das der Mann 45 geboren ist, wusste ich nicht. Dann hat er noch ganz schön was drauf. Aber sieht man ja bei Einigen in dem Alter, siehe Led Zeppelin, oder im Dezember in New York The Who. Da kommt meiner Meinung nach niemand ran. Einsame Spitze.

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