Mars-Kolonisten gesucht – So kann man sich bewerben

Mars_One

Schon immer davon geträumt, ins All zu reisen? Nichts hält dich auf der Erde? Dann bewirb dich doch für eine Marsmission. Mars One beginnt nun mit der Suche nach Astronauten – und jeder kann sich bewerben.

Die niederländische Non-Profit Organisation Mars One will im September 2022 ein Astronautenteam ins All schicken und sucht nun Kandidaten. Jeder der die Grundanforderungen erfüllt, kann sich bewerben. Der Auswahlprozess soll in der ersten Hälfte diesen Jahres anfangen, wobei die Anwärter in einer weltweit ausgestrahlten Fernsehsendung dem Publikum und einigen Experten präsentiert und zur Wahl gestellt werden sollen. Die Gewinner werden in sechs Viererteams eingeteilt. Was die Anwärter brauchen:

Sinn für die Sache, den Willen, gesunde Beziehungen aufzubauen und zu erhalten, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Vertrauenswürdigkeit. Sie müssen belastbar, anpassungsfähig, neugierig, kreativ und einfallsreich sein.

Nach acht Jahren Training wird nur eines aus den sechs Teams die Reise ohne Wiederkehr antreten. Anschließend sollen Trupps mit je vier Mann alle zwei Jahre nachgeschickt werden. Ab 2016 will Mars One mit der Sammlung von Ausrüstung, Vorräten und Fahrzeugen beginnen. Ab da sollte man zumindest einschätzen können, wie ernst es mit der Sache ist. Wer sich bewerben will, hier die Details. [Mars One via Wired]

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  1. klaro, ich als hochintelligentes Kerlchen, lasse mich 2-3 jahre mit ein paar anderen in eine kammer einsperren. kann dann einen stein besuchen gehen und habe eine klitzekleine chance zurückkehren zu können.

    da lege ich mich doch lieber in mein bett.

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  2. Wenn du ein hochintelligentes Kerlchen wärst würdest du die Chance die erste Speerspitze der Menschheit bei der Kolonisierung des Weltalls zu sein zu schätzen wissen. Insofern leg dich lieber wieder in dein Bett.

      1. Ich schließe mich dir an Joe!
        Speerspitze wirds nicht sein, sonst wären es andere Menschen.
        Wenn das überhaupt statt findet, dann nur als Experiment mit entbehrlichen Menschen :)

  3. Glaubt doch kein Schwein dass es diese Mission jemals geben wird.
    Wie soll diese Organisation jemals auch nur annähernd die finanziellen Mittel aufbringen können.

  4. Schaut euch mal das Land an, woher diese Firma ist. Erst BigBrother jetzt dieser Mist. Paar arme Schlucker gehen auf eine Never-Comeback-Mission hauptsache die Familien zu hause haben ausgesorgt. Dafür opfert man sich doch gern. Und das Fernsehen ist live dabei. Austronaten und Geld zu bekommen dürfte nicht das Problem sein. Und wenn die die dann auf dem Mars durchdrehen weil sie den psysischen Druck nicht mehr aushalten, dann kann man das nach der Werbepause bei einer Flasche Bier und Chips mitverfolgen. Im Zuschauervoting kann man dann bestimmt seinen Favoriten wählen. Bin ich der einzige der das geschmacklos findet?

  5. Ist doch ganz klar neue BigBrother Masche, nur wollen sie diesmal uU versuchen eine andere Klientel anzusprechen. Die Mission ist mit Sicherheit reine Fantasie, aber der Unterhaltungswert könnte für BigBrother enorm sein… wird wohl eine Mischung aus BigBrother und Mars500.

    1. Coole Sache. Wieder ein paar Pornosternchen und Übertrainiert Vollpfosten..nur dann eben in Raumanzügen ;-)
      Freu mich schon drauf. BB war zwar ein Blödsinn, hab es mir trotzdem ab und zu angeschaut..immer noch besser als die aktuell gescripteten wie Berlin Tag Nach und Köln was weiß ich was ;-)
      Ob die das wirklich hinfliegen glaub ich auch nicht wirklich..wäre aber eine geile Sache!

  6. Diese Organspende Show kam doch auch aus den Niederlanden und hat sich später als großes Sozialexperiment entpuppt.

    Die NASA schaffts gerade mal einen Rover da hochzuschicken. Wenn die wirklich 2016 anfangen „erfolgreich“ etwas hochzuschicken… ok… aber bei allem andern sollte man erst mal abwarten, ob sich das nicht als virale Verar“’e entpuppt.

  7. Irgend etwas stimmt da nicht ganz…
    “ will im September 2022 ein Astronautenteam ins All schicken“…
    „Nach acht Jahren Training wird nur eines… die Reise ohne Wiederkehr antreten.“…
    „Anschließend sollen Trupps mit je vier Mann alle zwei Jahre nachgeschickt werden.“

    Also zusammengefaßt werden die Kandidaten 8 Jahre im „Mars-Camp“ live beobachtet, anschließend mit der Rakete in den Weltraum geschickt und im Turnus von 2 Jahren schickt man neue Teams hinter her.

    Ab 2014 beginnt man mit der „Ausbildung“ …
    Ab 2016 sammelt man dann Geld und Ausrüstung für diese Mission ein…
    Und ab 9 / 2022 schickt man den ersten Trupp wech auf nimmer wiedersehn.
    Und in der Bewerbung steht, das ab 2023 der Mars besiedelt wird…..

    Sind die Raketen denn mittlerweile so schnell ??
    Und für was benötigt man ganze 8 Jahre für die Ausbildung ?

    Mist ich bin 45, also schon etwas zu alt dafür :(

    Was für einen Sinn hat es nur 4 Mann los zu schicken ?
    Und nach 2 Jahren (also wenn Sie vom Tod der ersten Truppe ausgehen) wieder 4 Mann und so weiter…

  8. Ich bin durch reinen zufall über die Seite hier gestolpert und muss sagen, dass wenn hinter dieser ganzen Sache keine virale Masche, Verarsche oder Werbeauftakt zu einer geschmacklosen Fernsehsendung handelt, ich geneigt bin dies als einmalige Chance zu betrachten. Pionierarbeit wie man sie nur aus vergangenen Zeiten kennt. Ein gefährliches Abenteuer defintiv und vermutlich nicht für jeden etwas.

    Ich werde mich bewerben, sofern es noch nicht zu spät ist. ;)

  9. Meint ihr echt, dass sei nur eine fixe Idee?
    Mich reizt das irgendwie schon..klar, es klingt alles noch nicht so ausgereift und vollkommen durchdacht, aber grundsätzlich ist es doch schon ein wahnsinns Lebensabenteuer, oder nicht?

  10. Das wäre mein größter Traum auf diesem wunderbaren Planeten zu fliegen! Das man nicht mehr zurück kommen kann wer kein Problem für mich! Man kann Teil von was ganz großen und wunderschönen werden, in die Geschichte eingehen! Für mich wäre das die Erfüllung all meiner Träume. Ich habe das Gefühl in mir etwas wichtigen für die Wissenschaft und für die Welt(Menschheit,Zukunft) zu machen! lg

  11. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
    Ich habe mich mittlerweile bereits etwas mit der Materie und dem Projekt ansich auseinandergesetzt und diverse Szenarien im Kopf durchgespielt. Die Idee, den Mars zu besiedeln, ein neues Leben aufzubauen, seine neuen, zur Verfügung stehenden Lebensgrundlagen zu erhalten und gemeinsam im lieb gewonnenen Team zu fördern, beschert mir ein schönes Gefühl. Je mehr ich über dieses Projekt nachdenke, desto mehr stelle ich auch die Sinnhaftigkeit einer möglichen Rückkehr in Frage. (Die es hier aber auch nicht geben wird) Hier geht es nicht darum etwas zu erleben oder etwas zu schaffen, nur um anschließend wieder abhauen zu „dürfen“ und sich auf der Erde feiern zu lassen. Hier gehts um mehr! Und es wäre auch nicht dasselbe, auf den Mars zu fliegen und zu wissen, dass man irgendwann wieder „nachhause“ kommt. Man fliegt ja immerhin in ein neues durch Teamwork entstandenes Zuhause. Ich bin bei der nächsten Möglichkeit sich zu bewerben dabei und freue mich auf jedes Ergebnis, auch wenn die Chance genommen zu werden sehr gering erscheint. LG an alle die ähnliches denken :)

  12. Ich muss sagen: es ist eine fantastische Sache seinen Fuß als einer der Ersten auf einen fremden Planeten zu setzen. leider bin ich schon zu alt (48) dafür aber auch für mich wär es kein Problem auf dem Mars zu sterben (vielleicht nicht gleich bei der Landung). – – – – Für all die Skeptiker unter Euch sei nur eines gesagt: wenn unsere Vorfahren so wie ihr gedacht hätten und auf der Couch liegen geblieben wären, wüssten wir heute nicht dass es Amerika gibt oder Europa denn die menschliche Rasse hätte Afrika niemals verlassen.

  13. fast meine ganze Famile hat mich in stich gelassen meine Mutter und Vater gelten nicht mer das nur noch mein Bruder ist das was meine Famile ist der ist fast erwachsen, ich habe auch fast keine freunde wenn da bei Mars Internet gibt wehre das für mich sehr gut mit denn kann ich dann mit denn ich befreundet bin schreiben wenn das Internet sehr gut ist auch spiele spielen und auf Mars würde ich gerne mal kurz spaziren gehen und denn Planeten untersuchen.

  14. Es wären fast 520 t Raketentreibstoff erforderlich, um die 78.000.000 km- Tour vom Erdorbit aus zum Mars und zurück zur Erde zu bewältigen. Wenn dies auch keine prinzipielle technologisch-technische Barriere darstellt, so würden die Astronauten innerhalb der rund vier Jahre währenden Expedition einer tödlichen Strahlendosis von ca. 170.000 Sievert bei einer Dosisleistung von DL= 5 Sv/h ausgesetzt sein. Damit dürfte eine bemannte Raumfahrt außerhalb der schützenden Sphäre der Erde und im erdnahen Raum für nahezu alle Ewigkeit in das Reich der Phantasien verbannt sein – es sei denn, dass Raumkreuzer à la Enterprise mit meterdicken Bleipanzerungen konstruiert werden.

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