Liquid-Metal-Technologie aus Terminator 2 wird Realität – zumindest fast [Video]

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Liquid-Metal-Technologie – das klingt verdächtig nach Terminator 2, oder? Na dann renn lieber weg, John Connor, denn nun ist sie Wirklichkeit: Ein neuer, flexibler, leitender Nano-Mantel lässt das flüssige Metall seine Form behalten, indem er sich unter Druck erst verformt und dann in seine ursprüngliche Form zurückspringt.

Zugegeben, es wird wohl kaum jemand diese Technologie nutzen, um Galinstan – eine Legierung aus Gallium, Indium und Zinn, die bei Raumtemperatur flüssig ist – in irgend eine Art fester, stabiler Werkzeuge (oder Roboter) zu bauen, aber die Ummantelung, die von Wissenschaftlern der RMIT University in Australien entwickelt wurde, lässt Tropfen des Materials ihre Form behalten, als wären sie so etwas wie sehr stabile Wasserballons. Nicht nur, dass die „Murmeln“ springen, sie können auch zerschnitten, zusammengefügt und sogar unter Wasser getaucht werden – alles, ohne dass sie ihre Halbleitereigenschaften verlieren.

Die Anwendungen für diese Technologie – abgesehen davon, Dinge zu tun, die einfach nur cool aussehen – könnten alles von ausfahrbaren Antennen bis hin zu superflexiblen Kabeln sein. Im Endeffekt ist sie für alles einsetzbar, wo man Metall bräuchte, nicht aber seine charakteristische Stabilität. Da allerdings die Entwicklung der Ummantelung noch in ihren Anfangsstadien steckt, kann noch keiner sagen, ob es möglich ist, kleine Galinstan-Kugeln zu vernünftigen Preisen zu produzieren oder ob das Metall so überhaupt lange genug hält, um es sinnvoll einzusetzen – für Terminatoren oder was auch immer. [PhysOrg, via Gizmodo.com]

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  1. Schafft ihr es mal bitte die Videos richtig zu verlinken.

    Dass es keine multitaskfähige App gibt, darüber bin ich schon fast hinweg.

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