Numark Redphone: Halber Kopfhörer für das volle DJ-Feeling

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Wenn ihr jemals einen DJ bei der Arbeit auf der Bühne beobachten konntet, dann habt ihr zweifelsohne auch gesehen, dass er meistens nur mit einer Seite seiner Kopfhörer arbeitet, wenn er einen neuen Song zum Einspielen vorbereitet. Numark hat nun gerade seine Red Wave-Kopfhörer einfach mal in zwei Hälften geschnippelt und als Numark Redphone neu rausgebracht, um sie so quasi für genau diesen Zweck zu designen.

Der 70 US-Dollar teure Numark Redphone hat einen einzelnen 50mm-Treiber, den man nutzen kann, um auf der Bühne bzw. im Club neue Jams einzucuen. Zudem ist er ergonomisch dahingehend wohlgeformt, dass man ihn bequem wie ein Telefon zwischen Schulter und Ohr einklemmen kann. Haha, wie ein Telefon. Kapiert? Redphone. Rotes Telefon. Wie bei Batman. Der DJ kommt zur Rettung. Da bekommt „Last Night A DJ Saved My Life“ eine ganz neue Bedeutung.

Aber Spaß beiseite: Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass diese Hardware so super funktioniert, wie man sich das im Hause Numark vorstellt. Ich persönlich ziehe es zum Beispiel vor, einfach den (normalen, zweiseitigen) Kopfhörer aufzusetzen und ein Ohr frei zu lassen, eben um nicht mit einer Genickstarre nach Hause zu gehen… [Numark, via Gizmodo.com]

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  1. Kein Halbwegs vernüftiger DJ wird sich so eine Gurge ans Ohr halten. Mal ehrlich, ein DJ ist schon froh wenn er beide Hände frei hat um zu Mixen und eben alle Geräte zu bedienen. Oh Schulzes-Hochzeit-Alleinunterhalter-DJ-Combo ist da vieleicht ein potenzieller Abnehmner, aber mehr auch nicht.

    Solche Teile kommen alle JAhre mal auf den Markt und sind dann auch ratzfatz wieder weg.

  2. Bzw bei guten dj’s die sich richtig mühe geben und nicht nur play drücken, bei denen laufen evtl. Auf den zwei kopfhörerseiten unterschiedliche tonspuren, womit sie ab und zu mal beide seiten brauchen

  3. „im Club neue Jams einzucuen“

    Du bist ja so unfassbar cool – wie machst Du das nur? Schreib doch deine Texte direkt im O-Ton, dann kommen die Witze besser rüber, habe ich gehört.

  4. Die einen DJs legen mit Kopfhörer auf, den sie fast ständig auf haben. Die anderen DJs, die nur kurz vorhören, das anpassen der Geschwindigkeit schnell erledigen und im Mix lieber die Ohren frei haben, klemmen die eine Muschel eben zwischen Kopf und Schulter ein. Das könnte dieser Stick auch. Aber das schnelle Absetzen des Kopfhörers ist das Wichtige, das man eben einfach erledigt in dem man den Kopf wieder gerade macht und der Kopfhörer dann auf der Schulter liegt um die Hände nicht von den Plattentellern zu nehem, das kann der Stick nicht. Entweder fliegt er runter, oder man muss die Hand von der Platte nehmen und den extra ablegen – unpraktisch.

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