Googles Project Glass bei der FCC aufgetaucht

Detailzeichnung für das Project Glass bei der FCC

Engadget hat entdeckt, dass Google einen Antrag für sein Project Glass bei der FCC eingereicht hat. Das gibt uns einen genaueren Blick auf das Heads-up-Display und könnte bedeuten, dass es nicht mehr lang bis zur Auslieferung der Entwicklereinheiten der Explorer Edition ist. Immerhin hat Google bereits letztes Wochenende in San Francisco seinen ersten Hackathon abgehalten, ein weiterer kommt dieses Wochenende nach New York City.

Im Papierkram heißt es, das Modell (genannt XEB) wurde am 19. November das erste Mal von der FCC getestet. Project Glass hat laut dem Antrag 802.11b/g-WLAN und Bluetooth 4.0HS, kann aber laut den Tests nicht beides gleichzeitig. Auch wird das Vibrationselement beschrieben, welches Ton durch den Kontakt mit dem Schädel überträgt, wie wir es schon in einigen Patentanträgen gesehen haben. Wir wühlen uns durch die Dokumente, um zu sehen, was noch so zu finden ist, aber der Fakt, dass die FCC diese Dokumente öffentlich gemacht hat bedeutet, dass die Google Glasses wohl sicher genug für die Allgemeinheit sind. Scheint also, als wäre das ursprüngliche Auslieferungsdatum für die Entwicklermodelle – Januar 2013 – gar nicht mal sooo weit von der Realität entfernt. [FCC, via Gizmodo.com via Engadget]

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  1. Schöne Spielerei. Für manche Berufszweige sicher eine Bereicherung.
    Aber wenn man beim Autofahren oder beim Überqueren einer befahrenen Straße plötzlich von einem „eingehende/r Anruf, SMS, Push-Nachricht“ abgelenkt ist, dann wird das Leben dadurch sicher nicht ungefährlicher.
    Falls jemand einwenden sollte, dass man ja auf der Straße sowieso von Allem abgelenkt werden kann, sollte er diese smart glasses hier als ZUSÄTZLICHE Ablenkung verstehen, nicht als eine von Vielen.

    1. als ob es dafür nicht softwareseitige sicherheitsmaßnahmen geben würde… zudem kann die brille den fahrer beim fahren auf blitzer warnen oder sogar mit dem auto gekoppelt werden, sodass die brille bei schlechter sicht den fahrer mit einem fadenkreuz auf menschen aufmerksam macht, die schlecht zu sehen sind…

      1. Das Konzept des Aufmerksam-machens leuchtet mir ein.
        Dass der Mensch sich auf die 100prozentige Funktionalität verlassen und schließlich aufgrund der Gewohnheit nicht mehr selbst aufpassen wird, allerdings auch.

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