Disneys Paperman: Die Technik hinter dem Animationsfilm, plus: Film im Stream

paperman

Paperman heißt der jüngste Disney-Kurzfilm, der im vergangenen Jahr den Film Ralph reicht’s (im Original: Wreck-It-Ralph) in den Kinos begleitete. Seine Besonderheit: Er vermischt den klassischen Charme handgezeichneter Figuren mit modernen CGI-Animationen. Ein Mix, der bei den diesjährigen Academy-Awards für den besten Kurzfilm des Jahres nominiert ist.

Der ungewöhnliche Look des Animationsfilms entstand aus der Zusammenarbeit von Regisseur John Kahrs und einem alten Disney-Zeichner, der bereits an Filmen wie „Die kleine Meerjungfrau“, „Die Schöne und das Biest“ und „Aladdin“ gearbeitet hatte. „Ich habe mich gefragt: warum bleiben diese schönen handgezeichneten Bilder auf der Strecke?“, erzählt Kahrs im Interview mit Cartoon Brew. „Warum zeigen wir sie nicht dem Zuschauer? Gibt es einen Weg, handgezeichnete Linien mit dem Computer zum Leben zu erwecken, wie wir es vorher noch nie gemacht hatten?“.

Die Antwort: Ja. Die Technologie dafür allerdings sei noch nicht existent gewesen. Deshalb habe man sie selbst entwickelt. Das Ergebnis ist eine In-house-Software namens Meander, ein vektorbasiertes Zeichenprogramm. Es erlaubt die nachträgliche Veränderungen von Linien, „als würde man direkt auf die Oberfläche des CG malen“, so Khars. Deshalb sieht Paperman gleichzeitig modern und klassisch aus – so, als hätte es ein Mensch gemalt und keine Maschine.

Wer Paperman noch nicht gesehen hat, kann das gleich hier in knapp sieben Minuten nachholen.

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[Cartoon Brew / Youtube]

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