Wiederverwendbarer Kleber löst sich bei Bestrahlung mit UV-Licht

uvkleber

Forscher des japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology haben einen Kleber entwickelt, der sich durch Bestrahlung mit UV-Licht verfestigen und –flüssigen kann.

Das Geheimnis dahinter ist es, dass der Kleber keine permanente Verbindung bildet. Stattdessen nutzten die Forscher einen Isomerisierung genannten Vorgang, bei dem die Struktur der Moleküle sich mehrmals ändert und so Verbindungen geformt und gelöst werden können.

Die Klebestärke entspricht momentan der von doppelseitigem Klebeband, weshalb die Forscher vor Markteinführung noch einige Verbesserungen vornehmen wollen. Sie sehen vor allem einen Nutzen für Herstellungsprozesse, bei denen Materialien kurzzeitig zusammengehalten werden müssen. [DigInfoTV]

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  1. Diesen Kleber verwenden die auch bei dem neuen iMac. Es ist gut, dass man ihn nicht mehr auseinanderschrauben kann, sonst macht man noch was kaputt und dann ist die Garantie futsch. Denke Apple hat wieder an seine Kunden vor Garantieverlust geschützt und das richtige getan!

    1. Oh, dann waren die ja schneller als die Japaner. Stellen sich nur ein paar Fragen: Wird das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology nun verklagt? Wenn es wirklich „der“ Kleber ist, wie lange hält so ein iMac dann zusammen, wenn der Kleber grad mal die Haltekraft von Doppelklebeband hat (man bedenke die kleinen Klebeflächen, und wenn es doch hält: Warum entwickeln die dann noch weiter, wenn Apple schon besser ist)? Fällt das Gerät bei Sonneneinstrahlung selbstständig auseinander (man bedenke, dass der Kleber hier im Artikel nicht für dauerhafte Verbindungen gedacht ist)? Warum hat Apple das „vor Markteinführung“? Und eine Antwort ergibt sich wohl auch: Zitat „Denke Apple hat wieder an seine Kunden vor Garantieverlust geschützt und das richtige getan!“ < In dem Fall stimmt das wohl… Kurzum: Hirn an bevor man sowas schreibt KANN helfen (muss aber nicht).

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