Schwimmender Schwarm: Diese Roboter können synchronschwimmen. Sozusagen.

Schwarmroboter im Versuchsbecken

Teamwork ist im Bereich der Robotik ja noch ein recht neues Feld, aber die Idee von hunderten, billigen Wegwerf-Robotern, die in Kooperation eine größere Aufgabe bewältigen können, ist vielversprechend. Soweit haben also Schwarmroboter, so nennt man sie mittlerweile, erfolgreich Aufgaben zu Land und in der Luft bewältigen können. Aber die DARPA will auch, dass sie sich jetzt in Ozeanen, Seen und Flüssen zusammenschließen.

Die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) finanziert derzeit Forscher an der University of Pennsylvania, die eine kleine Flotte von Roboterbooten entwickeln, welche sich ganz nach Bedarf zu größeren Strukturen zusammenschließen können. Jeder Roboter ist mit vier einzelnen Motoren und Propellern ausgestattet, so dass sie extrem manövrierfähig sind. Die Agentur möchte, dass diese Roboter auf die Größe von Containern gebracht werden, so dass sie nutzbare Strukturen wie etwa Brücken, schwimmende Helipads oder sogar Notlandeplätze an der Küste formen können. Das wäre eine ideale Lösung für Katastrophengebiete, die wenig bis keine Resourcen, geschweige denn menschliche Arbeitskraft braucht und für den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur genutzt werden könnte. Aber gut, wir reden hier von der DARPA, also wird mehr oder weniger insgeheim sicherlich ein militärischer Nutzen im Vordergrund stehen. [The Daily Pennsylvanian, via Gizmodo.com]

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  1. Hochinteressante Anwendung, diese Schwarmtechnik. Da sind wirklich viele Szenarien denkbar, wo so etwas hilfreich sein könnte.

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