Simulator stellt Formen der Farbenfehlsichtigkeit dar

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Etwa jeder zwölfte Mann leidet unter einer Form von Farbenfehlsichtigkeit. Trotz der hohen Verbreitung ist es nicht einfach, sich die unterschiedlichen Ausprägungen vorzustellen. Etre hat nun einen Simulator ins Netz gestellt, der diese an Bildern darstellt.

Auf der Seite kann man ein Bild mit bis zu 1.000 mal 1.000 Pixel beziehungsweise 100 kb Größe hochladen. Dieses wird anschließend gefiltert, um entweder Protanopie, Deuteronapie oder Tritanopie (Rot-, Grün- beziehugnsweise Blaublindheit) zu simulieren.

Auf obigem Bild ist das Original links zu sehen, in der Mitte wird durch Protanopie und rechts Tritanopie hervorgerufene Farbwahrnehmung gezeigt. [Etre via BoingBoing]

Foto: Mark Lagneau

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  1. Schöne Idee, schlecht recherchierter Artikel:
    – nicht jeder 12. Mann hat eine Farbsehschwäche, sondern nur etwa jeder 10.
    – es betrifft nicht nur Männer, sondern auch Frauen, wenn auch wesentlich seltener. Deshalb wäre die Aussage „jede(r) 20.“ zutreffender
    – Protanopie, Deuteronapie und Tritanopie sind extreme Formen und deshalb wesentlich seltener (insgesamt bei Männern etwas über 2 Prozent), der zitierte Artikel spricht gleich zu Anfang auch korrekterweise von 1 aus 200.
    – Dass Betroffene unter der veränderten Wahrnehmung „leiden“ ist nicht haltbar, vielmehr „leiden“ sie im Alltag höchstens wegen gedankenlosen Gestaltern, die ausschließlich farbkodieren.
    – Studien haben gezeigt, dass von Rot-Schwäche Betroffene zudem besser Helligkeitsstufen unterscheiden können (siehe Link, Abschnitt „Rot-Grün-Sehschwäche im Alltag“).

    Das hätte sich alles mir 5 Minuten Recherche von http://de.wikipedia.org/wiki/Rot-Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che klären lassen.

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