Robotermaus soll echte Ratten stressen

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Laborratten aufgepasst: Forscher der Waseda Uni in Tokio haben eine Robotermaus namens WR-3 entwickelt, die kein Spielkamerad sondern euer ärgster Feind werden soll. Sie soll euch stressen - natürlich im Dienst der Forschung.

Für psychologische Tests stresst die Robotermaus die Ratten. Hiroyuki Ishii und sein Team wollen die WR-3 dazu benutzen, zwei Gruppen von Ratten zu je 12 Tieren depressiv machen. Gemessen wird das an dem Grad der Aktivität der Tiere: Depressive bewegen sich angeblich weniger.

In der Gruppe A werden die Tiere ständig von ihrem Roboter-Gegner gestresst, während die in der Gruppe B unregelmäßig von der WR-3 attackiert werden – und zwar immer dann, wenn sie sich bewegen. Die größte Depressivität konnten die Forscher bei den Ratten feststellen, die als erwachsene Tiere unregelmäßig gestresst werden und schon beim Heranwachsen kontinuierlich attackiert wurden.

Nun wollen die Forscher ihr theoretisches Depressionsmodell weiter testen und die Ratten zum Schwimmen zwingen. Die armen Viecher. Sie gehen dabei zwar nicht unter – aber auch dabei wird auch ihr Depressionsgrad geprüft. Die Theorie: Deprimierte Tiere geben schneller auf. Dann werden sie aus dem Wassertank herausgenommen.

Der Roboter wurde von Junhee Seok von der Stanford Uni in Palo Alto entwickelt.

[Advanced Robotics, gizmodo.com]

Bild: Takanishi Lab/Waseda University

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  1. und es geht immer noch verblödeter in den menschlichen gehirnen. was soll denn dieser kranke scheiss. für was müssen tiere noch alles herhalten. der mensch ist schon eine verabscheuungswürdige spezies. ein übler parasit auf mutter erde.

  2. Und einmal mehr ist es mir peinlich, zur gleichen Spezies zu gehören wie die Herrschaften von der Waseda Uni. Ratten sind hochintelligente Lebewesen mit einem sehr ausgeprägten Sinn für Reinlichkeit. Das nächste mal doch bitte die „Forscher“ als Testobjekt nehmen.

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