Carl Zeiss Cinemizer: Videobrille wird zum Steuergerät

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Die Videobrille Cinemizer OLED, die es schon seit längerem gibt, soll nun zur Spielesteuerung eingesetzt werden. Dazu wird ein sogenannter Headtracker auf die Brille gesetzt, der eure Kopfbewegungen erkennt und in Steuerbefehle umsetzt.

Euer Kopf als Joystick – so kann man sich das Konzept des Headtrackers vorstellen, den Carl Zeiss für die Videobrille Cinemizer OLED entwickelt hat. Dahinter verbirgt sich ein winziges Gyroskop. Das Eingabegerät soll 200 Euro kosten und auf der CeBIT 2013 vorgestellt werden.

Ausgerüstet mit Brille, Headtracker und Steuerknüppel kann man dann zum beispiel Flugspiele realistischer nutzen. Die Rundumsicht im Cockpit wird durch die Kopfbewegungen verändert und die Steuersignale für den virtuellen Flieger durch den traditionellen Steuerknüppel erzeugt.

Der Headtracker ersetzt den rechten Ohrenbügel des Cinemizer OLED und wird direkt an der Brille befestigt. Über USB wird das Eingabegerät als Maus erkannt und kann einfach in Spielen, Virtual Reality-, Panorama- und anderen Anwendungen als Eingabegerät genutzt werden. Wer in diesem Bereich programmiert, wird sich sicher über das frei verfügbares SDK (Software Development Kit) freuen, mit denen die Daten des Headtrackers abgegriffen werden können.

Auf der CeBit will Zeiss einen Quadrocopter zeigen, dessen Kamera sich über die Brille samt Headtracker steuern lässt. Die Brille kostet rund 650 Euro. Dazu kommen die 200 Euro für den Headtracker, der ab April 2013 erhältlich sein soll.

[Via Carl Zeiss]

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