Hybridauto VW XL1 soll nur 0,9 Liter Sprit auf 100 km verbrauchen

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Volkswagen arbeitet schon seit über einem Jahrzehnt an dem "Ein-Liter-Auto". Nun wird es gebaut. Der XL1 benötigt sogar nur 0,9 Liter Diesel - aber nur auf den ersten 100 km. Unklar ist noch, was das Wunderwerk der Technik kosten wird.

Das Hybridauto XL1 von Volkswagen ist en besonders flaches und leichtes Fahrzeug. Er soll nur einen knappen Liter Diesel verbrauchen. Das klappt aber nur auf den ersten 100 Kilometern, weil dann der Lithium-Ionen-Akku (Kapazität: 5,5 kWh) wieder geladen werden muss. Der Akku reicht für eine rein elektrische Fahrt auf einer Strecke von 50 Kilometern aus. Danach setzt der Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW / 48 PS) ein. Der Elektromotor leistet 20 kW / 27 PS. Beim Bremsen kann Energie gewonnen werden, die in den Akku zurückfließt. Der Akku wird ansonsten per Stromkabel wieder aufgeladen.

Der XL1 ist mit 1.153 mm unglaublich flach. Das sorgt auch für einen sehr niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (Cw) von 0,189. Er wiegt dank des großzügigen Einsatzes von Carbon nur 795 kg. Das spezifische Gewicht des verwendeten Karosseriematerials beträgt nur rund 20 Prozent einer vergleichbaren Stahl-Außenhaut. Übrigens: Anstelle eines normalen Außenspiegels wird eine Kamera eingesetzt. Schmetterlingstüren sollen den Einstieg erleichtern.

Eine lahme Ente ist das futuristische Fahrzeug nicht. Bei Bedarf schafft er bis zu 160 km/h und benötigt für den Sprint auf 100 km/h nach Herstellerangaben 12,7 Sekunden.

Im XL1 finden zwei Passagiere nebeneinander leicht versetzt Platz. Der XL1 ist 3.888 mm lang und 1.665 mm breit, was ungefähr den Maßen eines VW Polos entspricht. Volkswagen will den XL1 manufakturähnlich im deutschen Werk Osnabrück fertigen. Zu den Preisen hat sich VM noch nicht geäußert. Angeblich soll das Auto nur verleast werden.

Und nun die Frage. Würdet ihr so einen Wagen fahren?

[Via Volkswagen]

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  1. FLÜGELtüren haben den Anschlag im Dachbereich und öffnen nach OBEN. Wie so etwas aussieht, sieht man zum Beispiel am 300 SL.

    SCHERENtüren sind vorn an der A-Säule angeschlagen und öffnen nach vorn oben. Typische Vertreter für Fahrzeuge mit Scherentüren sind die Kisten von Lamborghini.

    SCHMETTERLINGstüren (hier muss man aufpassen, im deutschen Sprachgebrauch werden gelegentlich auch Selbstmördertüren als Schmetterlingstüren bezeichnen) sind so etwas wie eine Mischform aus beidem. Eine Scherentür mit zusätzlichem Anschlag im Dachbereich, die auch einen Teil des Daches öffnen. Typische Vertreter: Mc Laren F1 – und demnächst VW XL1

    1. Man kann daraus folgern, das es legitim ist, auch beim XL1 von Flügeltüren zu reden. Zumal der Übergang immer fliessender wird. McLaren redet bei seinem MP4-12C zum Beispiel auch weiterhin von Schmetterlingstüren, obwohl diese Türen nicht mehr am Dach angeschlagen sind und auch kein Teil des Daches öffnen. Ich glaube das es die von dir beschrieben Unterteilung so nicht gibt, erst recht nicht ausserhalb Deutschlands.

      1. … Ich glaube das es die von dir beschrieben Unterteilung so nicht MEHR!! gibt, erst recht nicht ausserhalb Deutschlands…

        Wollte ich eigentlich schreiben…

  2. Hallo Andreas,

    die Höhe des Fzg.es hat nichts mit dem cw-Wert zutun.

    cw Wert * projezierte Fläche des Fahrzeuges (Höhe*Breit) = Luftwiederstandsbeiwert !!

    Die E Klasse von Mercedes hat zum Beispiel aktuell den besten cw Wert. (0,24)

    Gruß aus München.

    Ps.
    Umso mehr Wirbel hinten am Fzg entstehen, desto höher ist der cw-Wert.

  3. Interessantes Auto, was ich mich nur frage ist, verbrauchen die Kameras für die Rücksicht nicht mehr Energie als durch die fehlenden Aussenspiegel eingespart wird?

  4. Durch diese ganzen Gimicks wird der Preis sicherlich relativ hoch sein, zudem frage ich mich, wieviel es nach den ersten 100 Kilometern verbraucht. Speziell, wenn der Motor nicht nur das Fahrzeug antreiben sondern gleichzeitig auch den Akku laden muss.

  5. Tja ist doch mal wieder ein Auto das kein Mensch gebrauchen kann.

    Es dient offensichtlich doch nur als Alibi für VW.. von wegen “wie bauen doch Elektroautos”…
    “Nur verleast werden” wenn ich das schon lese… Muss ich wieder an den EV1 von GM denken der vor 13 Jahren! das Licht der Welt erblickte.

    Ja super innovativ alles. Zu einem Ähnlichen Preis wie der Opel Ampera sicherlich… na schön Dank… nicht mal zu dritt kannste fahren und bei ner Mietwohnung nicht aufladen weil du kein Kabel aus dem Fenster hängen kannst und dann 40000 Euro auf den Tisch legen…wofür denn?!

    *kopfschüttel*

  6. .. Prima — save the planet — less polution — aber ..!!!! Was sagen die Ölmulties dazu ??
    Die werden es wieder vernichten — wie Elekrocars früher schon !! Bin neugierig — ob was aus
    dem Spielzeug wirklich wird !!! Hoffentlichh wird´s ernst damit !!
    Yours sincerely Franky .. the fuel–saver !!

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