MWC – Mozilla ist vom Erfolg seines Firefox OS überzeugt [Video]

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Groß ist er nicht, dafür wunderschön designt und chronisch überlaufen - der Messestand von Mozilla auf dem MWC 2013. Das Medieninteresse an Mozillas neuem mobilen Betriebssystem Firefox OS ist immens. Kein Wunder also, dass die Entwickler vom Erfolg ihres Smartphones-OS überzeugt sind. Tatsächlich hat das Mozilla keine schlechten Chancen im hart umkämpften Smartphone-Markt eine feste Größe zu werden - vorerst allerdings nicht in Deutschland. Wir haben uns mit dem Mozilla-HTML5-Expteren Christian Heimann unterhalten.

Was als kleines Nebenprojekt zur Browserentwicklung begann, hat sich zum Waschechten Konkurrenten für die etablierten Systeme entwickelt – das Mozilla OS. Die ersten Geräte von Alcatel, LG und ZTE sollen bald erhältlich sein, Huawei soll im Laufe des Jahres folgen. Auch sollen 18 Mobilfunkbetreiber das Firefox OS unterstützen. Warum die Carrier so ein großes Interesse am Firefox OS zeigen, erfahrt ihr in dem Videointerview mit Mozilla-Entwickler Christian Heilmann. Das Firefox OS zielt dabei besonders auf jene ab, die sich bisher noch kein Smartphone leisten konnten. Damit ist der große Markt in den finanzschwachen Schwellenländern gemeint.

Zum Ausprobieren gab es auf dem MWC das ZTE Open als ersten Gerät mit dem Open-Source-Betriebssystem. Tatsächlich wirkte die Oberfläche nicht viel anders, als wir es von Android und Co. gewohnt sind. Nichts zeugt davon, dass das gesamte Firefox OS auf HTML5 aufbaut. Lediglich leichte Ruckler sind hier und da zu spüren. Allerdings arbeitet das 3,5 Zoll Gerät auch mit dem nicht mehr so aktuellen Qualcomm Snapdragon-Prozessor ARM Cortex A5, der übrigens bei allen Mozilla-OS-Produkten der ersten Generation zum Einsatz kommen soll.

Spannend ist hier vor allem das konsequent umgesetzte HTML5-Konzept. Denn auch die obligatorischen Apps basieren fast ausschließlich auf HTML5. Warum dies in den Augen von Mozilla von Vorteil ist, erfahrt ihr im Video.

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  1. Mozilla hat den Schuss nicht gehört. Alleine der Name „Firefox“ ist doch unterdessen reines Kassengift, so verhunzt und vermurkst wie der Browser inzwischen ist.

  2. Mal kein Nörgler-Beitrag (wie er bei uns deutschen Pessimisten üblich ist):

    Für mich ist das OS doppelt interessant. 1. Als Webentwickler tut sich mir ein neuer Markt auf. 2. Ich möchte die Vorteile eines aktuellen OS nutzen, mir aber nicht jedes halbe Jahr ein neues Smartphone kaufen müssen.

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