Robotik: Fortschritt bei der Nachbildung von Tintenfischsaugnäpfen

saugnapf

Die Nachbildng von Tintenfischtentakeln ist seit einiger Zeit eine der großen Herausforderungen der Robotik. Nur die Funktionsweise der Greifarme kann zumindest schon einigermaßen maschinell realisiert werden, bisher waren aber vor allem die Saugnäpfe nicht effizient umsetzbar.

Bisher basierten Versuche immer darauf auf, alle Saugnäpfe von einer gemeinsamen Luftpumpe aus gleichzeitig zu aktivieren. Hierdurch mussten aber alle Saugnäpfe fest auf einer Oberfläche aufliegen, da sonst Luft austritt und die Saugstärke verringert wird.

Beim neuen Konzept, erarbeitet von Forschern des U.S. Army Research Laboratory, des Edgewood Chemical Biological Center und der University of Maryland, werden nun aber nur die Saugnäpfe aktiviert, die auch tatsächlich eine Oberfläche berühren. Zwar wird hierfür immer noch nur eine zentrale Luftpumpe genutzt, die Saugnäpfe wurden nun aber mit einem Ventil ausgestattet, das nur bei Kontakt geöffnet wird.

Die Saugnäpfe kommen aus einem 3D-Drucker und in drei Größen zwischen Hemdknopf und Gurkenscheibe. Außerdem verfügen sie über einige Kraft. Vier der kleineren Saugnäpfe können so eine volle Weinflasche halten. [Scientific American via DVICE]

Foto: Shutterstock/Vittorio Bruno

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