Riesiges Schwarzes Loch rotiert fast mit Lichtgeschwindigkeit

Schwarzes Loch, künstlerische Darstellung

Die Wissenschaftler von NASA und die ESA haben sich zusammengetan, um zu messen, wie schnell ein Schwarzes Loch mit 2 Milliarden Sonnenmassen sich dreht - und die Resultate sind ziemlich unfassbar.

Mit zwei Röntgen-Weltraumobservatorien haben die Raumfahrtagenturen die Drehung des Schwarzen Lochs im Zentrum der Galaxie NGC 1365 gemessen. Wie sich herausstellt, rotiert es beinahe so schnell, wie es Einsteins Relativitätstheorie gerade so noch erlaubt – fast mit Lichtgeschwindigkeit. Fiona Harrison, eine der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an dem Projekt arbeiten, erklärt:

“Wir können Materie verfolgen, die in ein Schwarzes Loch stürzt, indem wir Röntgenstrahlung aus Regionen sehr nahe des Schwarzen Lochs messen. Die Strahlung, die wir sehen, ist verzogen und gestört von den Bewegungen der Partikel und der unglaublich starken Gravitation des Schwarzen Lochs.”

Davon ausgehend konnten Sie die Rotationsgeschwindigkeit ermitteln. Es ist ein großer Schritt vorwärts für das Verständnis der Wissenschaft von Schwarzen Löchern: Dieser Fund ist eigentlich nur ein Nebenprodukt der Erforschung dessen, wie Röntgenstrahlen in der Nähe eines Schwarzen Lochs verziehen. Dieses Wissen kann auch auf andere, ähnliche stellare Körper angewendet werden und so Astronomen helfen zu verstehen, wie Galaxien entstehen und sich entwickeln. [NASA, via Gizmodo.com]

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  1. Hm, da es keiner wiederlegen kann…. Ach ja, wird schon stimmen.

    Zumal kein NASA Mitarbeiter die Absturzstelle der Mondkapsel finden kann….. Ach ja die ist ja auch auf der Erdrückseite und die USA-Flagge wackelt auch weiterhin im Luftleeren raum .
    Egal, es ist nett solche Neuigkeiten zu erfahren.

    1. Hier scheint erneut ein Depp meinen Namen „ SELL “ mit ähnlichen Zeichen zu faken…

      Vor einigen Tagen gab es ähnliche Versuche: damals die kleinen Buchstaben L (=l) durch Ziffer 1 zu faken, um dann mit schwachsinnigen Kommentaren mit lal-Sylben, mein Stil zu verunglimpfen.

      Ist ein armer zurückgebliebener Loser, der mit Sachargumenten mir kein „Wasser reichen kann“,
      und versucht es mit solchen primitiven Methoden zu entgegen.
      Arme Sau…

  2. korrigiert mich aber, die Rotationsgeschwindigkeit eines Objekts misst man nicht in m/s (also Weg/Zeitinterval) sondern im zurückgelegten Winkel durch das Zeitintervall. der Zurückgelegte Weg eines Objekts ist dabei abhängig vom Rotationsradius (logisch, oder?) daher kann sich das schwarze Loch ganz bestimmt nicht mit “Lichtgeschwindigkeit” drehen. aber, vielleicht täusche ich mich ja…

    1. Ist prinzipiell richtig, donmatteo. Allerdings kann man bei einem Schwarzen Loch wohl von Ereignishorizont, also der Grenzfläche, an deren Innern schlicht alles in das Schwarze Loch hineingezogen wird, ausgehen. Bleibt nur noch die Frage, wo da genau – auch hier kann man wohl von Kreis ausgehen, der die Senkrechte zur Rotationsachse bildet, das ist der Kreis, an dem die höchste Geschwindigkeit gemessen werden kann.

      1. Es ist bei einem schwarzen Loch nicht sinnvoll die Rotationsgeschwindigkeit am Ereignishorizont als Winkelgeschwindigkeit anzugeben.
        Warum: Die Materie – wie oben steht – bewegt sich mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit. Eine Angabe der Rotationsgeschwindigkeit als Winkelgeschwindigkeit würde nur bei einer starren Scheibe Sinn machen, da hier die reale Geschwindigkeit linear zunimmt(v=omega x Radius). Dies wäre bei einem schwarzen Loch wenig sinnvoll, da die Lichtgeschwindigkeit ja nicht überschritten werden kann.
        Hier überwiegen relativistische Effekte, die dazu führen, dass der Geschwindigkeitsverlauf nach aussen im schwarzen Loch eher abnimmt.
        Daher hat man sich wohl entschieden für die Materie im Bereich des Ereignishorizontes die Geschwindigkeit als Tangentialgeschwindigkeit der einstürzenden Materie anzugeben.

        Gruß, Knix!

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