HIV-Infektion bei Baby geheilt

HIV-virus

Kurz nach der erstmaligen Entdeckung der Krankheit AIDS in den 1980er-Jahren kam eine Infektion mit dem HI-Virus einem Todesurteil gleich, und bei mangelnder medizinischer Versorgung, z.B. in den Dritte-Welt-Ländern, ist das noch heute so. In den Industriestaaten hat Aids seit einigen Jahren den Status eine chronischen Krankheit, die eingedämmt, aber nicht geheilt werden kann. Letzteres hat nun aber ein Kleinkind in den USA wiederlegt.

Einer Meldung in der renommierten New York Times zufolge gelang es Ärzten aus Mississippi ein nunmehr zweijähriges Kind vollständig von der Krankheit zu heilen. Das Kind steckte sich bei seiner Geburt bei seiner HIV-positiven Mutter an. Die Ärzte wagten es, das Neugeborene schon 30 Stunden nach der Geburt mit antiretroviralen Medikamenten zu behandeln, was ein eher unüblicher Ansatz ist.

Die Idee dahinter war, das Virus so rasch wie möglich zu lähmen, also bevor es dem Virus gelingen konnte, selbst das Immunsystem des Babys zu lähmen. Die Strategie hatte Erfolg. Während der ersten eineinhalb Lebensjahre war das Virus bei allen Test im Blut nachweisbar. Eine Infektion lag also definitiv vor. Als dann keine Spur des Virus mehr zu finden war, und eine gewisse Sicherheitsfrist vergangen war, setzte man die medikamentöse Behandlung ab. Und tatsächlich konnte in den nachfolgenden sechs Monat kein Wiederkehren des Virus nachgewiesen werden, so das die Ärzte davon ausgehen können, dass die Infektion tatsächlich vollständig verschwunden ist.

In der New York Times ist darüber zu lesen:

Falls weitere Studien bei anderen Babys ebenso erfolgreiche Resultate erzielen, wird das weltweit die Art verändern, wie HIV-positive Neugeborene behandelt werden. Die Vereinten Nationen schätzen, dass allein im Jahr 2011 330.000 Babys bei der Geburt mit HIV infiziert werden, und dass auf der ganzen Welt derzeit rund 3 Millionen HIV-positive Kinder leben.

Falls der Bericht von der Heilung durch spätere Folgeuntersuchungen bestätigt wird, ist das erst der zweite dokumentierte Fall einer HIV-Heilung in der gesamten Welt.

Es muss nämlich erwähnt werden, dass das Ausbleiben eines positiven HIV-Testergebnisses kein endgültiger Beweis für Virenfreiheit ist. Es ist unwahrscheinlich, aber dennoch denkbar, das einzelne Exemplare des Virus die Behandlung überlebt haben, dass aber ihre Menge zu klein ist um eine Nachweisreaktion auszulösen. Daher muss das Blut dieses Kindes trotzdem noch für längere Zeit regelmäßig untersucht werden.

[NY-Times via Gizmodo.com]

Tags :
  1. … und, wie soll man bei solchen Nachrichten an den Fortbestand der Menschheit glauben … wenn da nicht endlich ne richtige Masse verreckt, dann braucht in 25 Jahren keine Sau mehr ein iFuck … dann brauchen wir Lagerfeuer …

  2. Ufo, diesen Kommentar kannst du dir mehr als sparen!
    Warum gehst du nicht freiwillig von dieser Erde? Lass dich doch gleich mit HIV infizieren, dann haben wir einen Schwachmaten wie dich weniger!

  3. @UFO: Sind die -zigtausend Afrikaner bzw. Drittweltler, die jedes Jahr daran sterben, keine Menschen oder “richtige Masse”?? Hast Du ‘ne Macke oder ein anderes Problem? Würde das Weltvermögen nicht mit Rüstung und Wohlstand der Ersten u. Zweiten Welt sozusagen veruntreut, gänge es der Forschung und den Afrikanern besser. Bis irgendein Labor was Neues in die Freiheit entläßt.
    Erinnere Dich bitte: Die Menschheit ist per se nutzlos. Schon deshalb, weil sie keine ökologische Nische besetzt und vor Allem, weil sie permanent versucht, sich selbst auszulöschen. Welche andere Art macht das noch??
    Also, sei etwas demütiger u. vor Allem froh, daß Du überhaupt in der Lage bist, deinen frustrierten Schwachsinn zu posten.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising