IBMs Watson beweist sich als Koch

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Der Supercomputer Watson hat mehrfach bewiesen, dass er uns in einigen unserer Domänen gleichwertig ist oder sogar übertreffen kann – ob bei Jeopardy, als Doktor oder mit seinem losen Mundwerk. Nun hat IBM die Küchentauglichkeit des Computers getestet.

Das Unternehmen versucht sich ständig an Projekten, die die Möglichkeiten aufzeigen sollen, wie mit Watson Geld verdient werden könnte. Die neueste Idee war es, ihn Speisen entwerfen zu lassen. Watson ging dabei für ihn typisch einen äußerst lernintensiven Weg. Er studierte 20.000 Rezepte und ihre Zutaten, bevor er selbst ein Gericht mit dem Namen „Spanish Crescent“ aus Kakao, Saffran, schwarzem Pfeffer, Mandeln und Honig entwarf. Gekocht wurde das Gericht dann nicht von Watson selbst, sondern James Briscione, einem Dozenten am Institute of Culinary Education in Manhattan.

Watsons Gericht wurde einigen IBM Insidern serviert, die alle vom Geschmack begeistert waren – erstaunliche Leistung für jemanden ohne Geschmacksnerven. Küchenchefs wird Watson damit also nicht ersetzen, aber vielleicht Kochbuchautoren? [New York Times via CNET]

Foto: Kzenon/Shutterstock

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