MWC: Ford forciert Kommunikation zwischen App und Auto

MWC Interview with Pim Van Der Jagt  FORD

Apps erobern die Autowelt. Dank Fords Sync-AppLink-Programm werden Entwicklern APIs zu Funktionen des Autos offen gelegt. Auf dem MWC kündigte Ford an, dass Spotify an einer Version arbeitet, mit der ihr Musikdienst in entsprechenden Autos auch per Sprachbefehl gesteuert werden kann. Außerdem trafen wir auf dem MWC den Managing Director des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Aachen Pim van der Jagt.

Ford gehört mit seinem Vorhaben die Appwelt mit der Autowelt zu vereinen zu den Vorreitern was die M2M(Machine to Machine)-Kommunikation zwischen den beiden Geräteklassen angeht. Dafür wird den Entwicklern ein kostenloses SDK zur Verfügung gestellt. Für die Hardware, die die Autofunktionen simulieren soll muss dann jedoch Geld auf den Tisch gelegt werden. Am Ende des Software-Entwicklungsprozesses wird das Produkt von Ford auf Herz und Nieren getestet bevor es eine Freigabe bekommt.

Dieser Versuch einer tiefen Integration von Apps in Autos ist der Konsequenteste seiner Art bisher und trägt bereits Früchte. In den USA haben Entwickler über 60 auf Sync AppLink zugeschnittene Apps von Ford genehmigen lassen. Neuster prominenter Zuwachs ist der Musikdienst Spotify der in Zukunft in Fords mit Sync AppLink Unterstützung auch per Sprachbefehl gesteuert werden kann. In Deutschland will Ford noch in diesem Jahr Autos auf dem Markt bringen, die ihr spannendes Sync AppLink Programm unterstützen. Das Besondere: Sync AppLink soll nicht nur in High-End-Autos verbaut werden sondern den Massenmarkt treffen.

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