Mars Rover Curiosity hat ein Speicherproblem

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Bislang ist die Mission des Mars-Rovers Curiosity ausgesprochen gut gelaufen. Vielleicht zu gut. Aber nun ist ein echtes Problem aufgetreten, das alle wissenschaftlichen Untersuchungen für mindestens eine Woche aufhält.

Einer der beiden Bordrechner von Curiosity hat ein Problem. Nach einer Untersuchung des Teams, das sich ausschließlich mit Anomalien beschäftigt, wurde die Entscheidung getroffen, alle wichtigen Berechnungen von Rechner A auf den Backup-Rechner B zu übertragen. Und dabei passierte es: Der Rover schaltete in den Sicherheitsmodus.

Hört sich schlecht an – aber langfristige Folgen werden nicht erwartet. Vermutlich ist Computer A durch kosmische Strahlung durcheinander gekommen. Das kann passieren, ist aber kein Weltuntergang. Man hofft, dass auf Rechner A ein Backup eingespielt werden kann.

In der Zwischenzeit sitzt Curiosity auf der Marsoberfläche, hält etwas zertrümmertes Marsgestein bereit zur Analyse und kann nichts tun. Und dann ist da auch noch die Sonne. Sie könnte den Nachrichtrnaustausch für einen Monat unterbrechen, schätzen die Wissenschaftler. Auch wenn diese Verzögerungen ärgerlich sind – es ist faszinierend, wie die Probleme aus dieser riesigen Distanz überhaupt gelöst werden können.

[Via National Geographic, gizmodo.com]

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  1. Das manche im Erwachsenenalter dass dass und dass das immernoch falsch schreiben müssen…
    Ich glaube das hier Nachholbedarf der 3. Klasse besteht! ;)

      1. Aber nun ist ein echtes Problem aufgetreten, das alle wissenschaftlichen Untersuchungen für mindestens eine Woche aufhält.
        Aber nun ist ein echtes Problem aufgetreten, welches alle wissenschaftlichen Untersuchungen für mindestens eine Woche aufhält.

        Nach einer Untersuchung des Teams, das sich ausschließlich mit Anomalien beschäftigt, wurde die Entscheidung getroffen, alle wichtigen Berechnungen von Rechner A auf den Backup-Rechner B zu übertragen.
        Nach einer Untersuchung des Teams, welches sich ausschließlich mit Anomalien beschäftigt, wurde die Entscheidung getroffen, alle wichtigen Berechnungen von Rechner A auf den Backup-Rechner B zu übertragen.

        Das kann passieren, ist aber kein Weltuntergang.
        Dieses kann passieren, ist aber kein Weltuntergang.

  2. Was ich nicht wirklich verstehe, da kostet das Unternehmen fast 2 Milliarden, und scheitert an einem blöden Flashspeicher.
    Dabei gibt es genug Möglichkeiten, auch auf der Erde, extreme Umweltbedingungen zu simulieren, um Schwachstellen im System zu finden und zu fixen.
    Ausserdem sind Flashspeicher nicht wirklich zuverlässig. Kommt schonmal vor das sie eine Programmierung vergessen oder nicht schreiben. Hier unten ist das kein Problem da oben aber schon, währe doch ein einfaches gewesen nicht nur einen zweiten Computer mitzunehmen, sondern auch die Schwachstelle Flash mit auswechselbaren Speicherbänken zu minimieren.

    Oder die Ergebnisse sind so sensationell, das sie den Computerfehler nur vorschieben, um im Geheimen weiter zu wurschteln.

    1. Ich vermute, dass es hier um etwas mehr geht, als um ein popliges Problem mit ´nem Flash-Speicher. Ich glaub, so doof sind die doch nicht bei der NASA…

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