Diese Biobatterie wird vom Menschen angetrieben

Zink-Luft-B

Implantierbare medizinische Geräte haben einen langen Weg hinter sich, seit im Jahr 1958 Arne Larsson als erster Mensch einen Schrittmacher eingesetzt bekommen hat. Ein großes Problem ist aber immer noch die Energieversorgung. Eine neue Zink-Luft-Batterie vom Institute of Physical Chemistry in Polen könnte nun aber einen fast nie versiegenden Energiequell nutzen.

Dr Jönsson-Niedziólka über die Batterie: Eines der beliebtesten elektrochemischen Experimente ist es, Elektroden in eine Kartoffel zu stecken und so eine Batterie zu erzeugen. Unser Konzept ist ähnlich, ersetzt die Kartoffel aber durch einen Menschen.

Die Funktionsweise der Zink-Luft-Batterie unterscheidet sich vordergründig nicht von der ihrer bereits etablierten Vertreter, die beispielsweise für Hörgeräte genutzt werden. Die Zinkanode oxidiert im Zusammenspiel mit Sauerstoff, wodurch Elektronen frei- und zur Kathode geleitet werden. Statt der konventionellen Kohlenstoffkathode nutzen die Forscher nun aber eine „Biokathode“. Diese wurde aus einem biologischen Enzym gebildet, in Kohlenstoffnanoröhrchen gepackt, mit Silicatgel überzogen und anschließend mit einer sauerstoffdurchlässigen Membran umhüllt.

Im Zusammenspiel mit einer traditionellen Zink-Luft-Brennstoffzelle kann sie so bis zu 10 Tage lang 1.75 Volt produzieren. Mehrere der Zellen zusammen könnten beispielsweise Schrittmacher mit Energie versorgen. Das Forscherteam träumt nun davon, eine Batterie zu erschaffen, die Sauerstoff aus dem Blutkreislauf zieht. [Polish Academy of Sciences via Extreme Tech – Wikipedia Foto: Polish Academy of Science]

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  1. Was ich nicht versehe ist warum man keine Atom getrieben Batterie nimmt dann bracht sich keiner über die Haltbarkeit Gedanken machen so was gibt es doch längst.

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