Unternehmens-Pranger: Die fünf Feinde des Internets 2013

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Die Organisation Reporter ohne Grenzen stellen die ihrer Meinung nach fünf internetfeindlichsten Unternehmen der Welt an den Pranger. Diese Unternehmen entwicklen Überwachungssysteme und stellen sie dem Höchstbietenden zur Verfügung - und der Höchstbietende ist nicht selten ein totalitäres System. Unter diesen fünf "digitalen Söldnern" befindet auch ein deutsches Unternehmen.

Die Unternehmenstechnik wird dabei laut den Repotern ohne Grenzen hauptsächlich genutzt „um Journalisten, Dissidenten und Netzaktivisten auszuspionieren“. Mit Trovicor ist auch ein deutsches Unternehmen vertreten. Außerdem stehen auf der Liste die britische Gamma Group, HackingTeam aus Italien, Amesys aus Frankreich und das US-Unternehmen Blue Coat Systems.

Obwohl die Reporter ohne Grenzen schon seit geraumer Zeit jährlich Staaten als Feinde des Internets Brandmarken ist 2013 das erste Jahr, in dem auch Unternehmen die unrühmliche Auszeichnung erhälten. Zu den Feinden des Internets auf staatlicher Seite gehört Bahrain, China, Iran, Syrien und Vietnam. Immerhin eine leichte Verbessern: Die noch 2012 gelisteten Burma, Kuba, Nordkorea und Usbekistan befinden sich nur noch “unter Beobachtung”.

Die komplette Liste aller Feinde des Internets findest du bei den Reportern ohne Grenzen.

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  1. Was haben die daführ bezahlt bekommen dass Firmen wie z.B. Cisco Systems (great Firewall in China) nicht auf der Liste erscheinen? Und wieso fällt euch Gizmodo Typen sowas nicht als erstes auf?
    Und überhaupt… Wieso zählt DE mit dem Bundestrojaner nicht auch zu den „Feindländern“?
    Man, der Journalismus ist nicht nur in DE, sondern weltweit zum Lobbyismus verkommen. Und zwar derbe!

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