Wie man mit Facebook Likes seine Freunde analysiert

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Jeder kleine Schnipsel an Information, den wir im Internet preisgeben, verrät etwas über uns. Eine Studie der University of Cambridge und Microsoft Research hat nun die Aussagekraft von Facebook Likes untersucht.

Die Forscher verknüpften hierfür Daten aus Verhaltensbefragungen und psychologischen Tests von 58.000 Testteilnehmern mit ihren Likes auf Facebook. Mit einem Programm testeten sie anschließend, wie genau sie anhand von Mustern von Klicks auf “Gefällt mir” beispielsweise Geschlecht, Ethnizität, Religion oder politische Einstellung vorhersagen können. Das Wall Street Journal gibt ein paar spezifische Beispiele aus der Studie:

Die Forscher konnten zwischen Demokraten und Republikanern in 85%, zwischen Schwarzen und Weißen Menschen in 95% und zwischen homo- und heterosexuellen Männern in 88% der Fälle richtig unterscheiden.

Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen dabei äußerst außergewöhnliche Like-Person-Beziehungen auf:

Die Forscher fanden heraus, dass Likes für “Austin, Texas” sowie “Big Momma” Filme
und die Aussage „Beziehungen sollten zwischen zwei Menschen bestehen, nicht dem ganzen Universum“ zu einem Set aus 10 Alternativen gehören, die zusammen auf Drogenkonsum hinweisen. Gleichzeitig konsumieren Personen mit Likes für Schwimmen, Chocolate-Chip Cookie-Dough Eis und „Mit den Socken über den Boden rutschen“ eher keine Drogen.

Die Studie wurde zu rein demonstrativen Zwecken erstellt und ist bis auf die erhobenen Daten nicht mit Facebook verbunden. [PNAS via WSJ viaVerge]

Foto: Ksayer1

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