Supercomputer wird durch Gold ausgebremst

titansupercomputer

Der Titan-Supercomputer im Oak Ridge National Laboratory ist offiziell der schnellste Rechner der Welt. Leider kann er aber nicht auf voller Leistung gefahren werden. Ausgerechnet zuviel Gold auf den Motherboards verhindert das.

Der Computer hat es auf die Top-Position geschafft, auch wenn einige Test gar nicht formell abgeschlossen werden konnten. Bei Testläufen, die im Februar 2013 veranstaltet wurden, zeigte sich, dass der Rechner bei voller Leistung viel zu instabil arbeitet. Schuld haben Anschlüsse auf den exotischen Motherboards, berichtet Slashdot.

Die Anschlüsse behindern die Kommunikation der GPUs mit den Hauptprozessoren. Der Grund: In das Lötmaterial wurde zuviel Gold gemischt, so dass es brüchig ist und anfällig für Fehler ist. Die Motherboards hat der Hersteller nun zurück erhalten um sie zu reparieren.

Die neuen Komponenten sollen bis April 2013 fertig sein und Titan soll dann mit voller Leistung laufen können.

[Via Slashdot, gizmodo.com]

Bild: Oak Ridge National Laboratory

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  1. frage mich sowieso warum sie nicht die neuen mac pro´s nehmen.
    wurden vor kurzem durch apple aktualisiert.
    einfach 100 aneinanderschalten und schon hat man ein leistungsstarkes netzwerk.
    nicht umsonst verwenden alle unternehmen macs !!!

    1. So ein Schmarrn. Es gibt Firmen die, Macserver verwenden, aber das ist eher die Ausnahme. Überleg mal, was ein Rechenzentrum kosten würde, zumal die Hardware nicht besser ist, als bei Nicht-Apple-PC’s. Solange man kein absoluter Mac-Enthusiat ist und/oder Geld keine Rolle spielt, machen Macserver keinen Sinn.

  2. Daniels Idee erinnert mich an die Thematik wo das Militär sich zig Ps3 kaufte und zusammenschaltete… nur mit der Ausnahme das Mac´s nicht leistungsstark sind *grins*

    1. Solche PC-Cluster gibt es mehrfach (ich meine mich zu erinnern, dass die Uni Dresden mal nen sehr interessanten hatte), die machen auch durchaus Sinn, zudem sie letztlich viel Leistung für relativ wenig Geld erzeugen. Allerdings nimmt man sinnigerweise nur Hardware die auf das wesentliche reduziert ist um sie mit schnellen CPUs und sehr spezieller Netzwerktechnik auszustatten. Alles andere wäre reine Ressourcenverschwendung. Dass der Beitrag oben von Daniel reines Getrolle ist um Kommentare von den bekannten „Spezialisten“ hier zu erhaschen sollte wohl klar sein, fertige PCs eignen sich nicht ansatzweise, egal von wem sie kommen.

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