Ersteindruck Jawbone Up: Fitnessarmband in Deutschland und für Android erhältlich

jawbone up

Das Fitnessarmband Jawbone Up gibt es nun auch in Deutschland. Außerdem wurde die heiß ersehnte dazugehörige Android-App gelauncht. Damit können sich jetzt auch deutsche Android-Besitzer mit dem spannenden und komplett redesignten Fitnessarmband Jawbone Up auseinandersetzen. Denn ohne App läuft bei Up gar nichts. Wir haben Jawbone Up seit zwei Tagen im Einsatz und verraten euch unseren Ersteindruck.

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal von Jawbone Up gehört. Denn die erste Version des Fitnessarmbands des eigentlich auf Lautsprecher spezialisierten Herstellers Jawbone wurde bereits vor über einem Jahr gelauncht in den USA – allerdings auf Grund von Fertigungsmängeln nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen. Jetzt, ein gutes Jahr und unzählige Entwicklungsroutinen später, kommt Jawbone Up zurück.

Optisch sieht das Armband seinem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Doch das Innenleben soll komplett ausgetauscht worden sein. Vor allem die Stabilität und die Resistenz gegenüber verschiedensten Flüssigkeiten wurden erhöht. Das ist auch gut so, schließlich soll das Armband Tag und Nacht getragen werden. Am Tag zählt es die zurückgelegten Schritte, in der Nacht die Wach- und Tiefschlafphasen. Verbindung mit der Android- und iOS-App will Jawbone Up so ein umfangreiches Gesundheitsprogramm bieten.

5748591In der App kann zusätzlich angegeben werden, welche Speisen man zu sich nimmt oder wann man welchen Sport treibt – inklusive Angabe der jeweils zu sich genommenen oder abgearbeiteten Kalorien. Zusätzlich motiviert eine Social-Community-Komponente. Hier kann man seinen Jawbone-Up-Kontakten zeigen wie viel man sich bewegt hat, welche Speisen konsumiert wurden und wie fest der eigene Schlaf ist. Klar können die einzelnen Punkte auch vor den Kontakten entweder im Bedarfsfall oder grundsätzlich versteckt werden.

Richtig clever wird der im Band versteckte Vibrationsmotor eingesetzt. Dieser kann zum Beispiel nach einer vorher festgelegten Zeit der Untätigkeit vibrieren, um den User daran zu erinnern, sich mal wieder zu bewegen. Oder er hilft beim Beenden des Powernappings am Mittag indem er das Vibrieren anfängt sobald der Träger des Jawbone Up in die Tiefschlafphase fällt. Richtig cool: Das vibrierende Armband kann auch am Morgen als Wecker genutzt werden. Dabei besteht die Möglichkeit, neben der klassischen Weckfunktion zu einer bestimmte Uhrzeit, sich in Bezug auf seinen Schlafrhythmus wecken zu lassen. Der Nutzer gibt der Software vorher ein gewisses Zeitfenster in dem er gerne geweckt werden möchte. Sobald das Armband kleine Bewegungen wahrnimmt und feststellt, dass der Träger sich nicht mehr in der Tiefschlafphase befindet, fängt Jawbone Up an zu vibrieren. Dadurch soll das Aufstehen leichter fallen und man soll fitter in den Tag starten.

Jawbone Up Ersteindruck

Ihr seht schon, das Jawbone Up ist ein ziemlich spannendes Produkt. Wir haben es seit zwei Tagen bei uns in der Redaktion und tragen es seit dem ununterbrochen am Arm. Die ersten Ergebnisse sind durchaus aufschlussreich und wir freuen uns auf die nächsten Wochen mit dem Fitnessarmband! Allerdings konnten wir auch schon erste Schwächen feststellen. So nervt das Fehlen eines Bluetooth-Moduls (welches Jawbone sonst in fast allen anderen Produkten ihrer Palette verbaut). Um das Jawbone Up mit dem Smartphone zu synchronisieren ist ein manuelles Einststöpseln des 3,5 Millimeter Klinkensteckers nötig. Der Deckel des Steckers lässt sich komplett vom Jawbone Up lösen – hier besteht die Gefahr des Verlustes. Außerdem stört der proprietäre Ladeadapter (auch wenn der Akku des Armbands zehn Tage durchhalten soll) – Standard-USB wäre so viel praktischer.

Trotzdem soll an dieser Stelle nicht zu viel gemeckert werden. Das 129 Euro teure Jawbone Up ist ein verdammt spannendes Produkt welches uns sicher noch eine ganze Zeit faszinieren wird! In unserem Büro haben wir übrigens auch einen feurigen Verfechter des Nike Fuelbands – ein Fitnessarmband, welches in einigen Bereichen mehr, in anderen weniger bietet. Gebt uns noch zwei bis drei Wochen, dann findet ihr hier einen ausführlichen Testbericht zum Jawbone Up. Selbstverständlich im Vergleich mit dem Nike Fuelband.

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  1. Bin auf den Test gespannt! Wenn ihr jetzt noch ein Fitbit Flex bekommt und so alle drei vergleichen könntet, wäre das Genial :-).

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