So wird euer Smartphone zur Universalfernbedienung

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Um die Heimkinoanlage zu bedienen bedarf es eines Kindes, das auf Kommando die entsprechenden Knöpfe drückt. Oder man besorgt sich eine Universalfernbedienung, die die unterschiedlichen Geräte vereint ansteuern kann. Das klappt auch mit Smartphones. Wir zeigen euch, wie das geht.

iRule

irule

iRule besteht aus einer Kombination aus Soft- und Hardware, mit der man seine Heimunterhaltungselektronik ansteuert. Dazu wird das WLAN im Haus genutzt, um vom Smartphone aus die Kommandos zu senden. Klarerweise klappt das nur mit Geräten, die auch WLAN-steuerbar sind. Aber natürlich werden die Vielzahl der Geräte, die per Infrarot angesteuert werden, nicht links liegen gelassen.

Zunächst kann man sich selbstgebaute Menüs erstellen, Kommandos und Tastenlayouts. Das geschieht mit der iRule Builder Webapp, die man dann mit der iRule-App synchronisieren muss. Eine separate Hardware, die ans WLAN angeschlossen wird und die über einen IR-Sender verfügt, setzt die Kommandos um. Das kostet leider 95 US-Dollar.

RedEye

redeye

Die Redete App funktioniert mit Hilfe von WLAN und einer Bassistation für Infrarot. Die App RedEye läuft auf iOS, Android und sogar auf Windowsrechnern und dem Kindle Fire. Eine Onlinedatenbank mit 85.000 Codes für die Ansteuerung eurer Geräte muss zunächst abgefragt werden, damit die Kommunikation klappt. Profile, Kommandos, Knöpfe und ähnliches lässt sich in der App festlegen, damit man sich seine eigene Fernbedienung basteln kann. Das ist sogar für mehrere Räume möglich. Die RedEye Basisstation kostet 200 US-Dollar. Wer nur mit iOS arbeiten will, kauft sich die RedEye Mini für 50 US-Dollar.

re

Die Rē Fernsteuerungs-App von NewKinetix steuert ein IR-Dongle an, dass man direkt in ein iOS-Gerät mit dem alten 30-Pin-Stecker einstecken kann. Android und Windows Phone werden deshalb auch nicht unterstützt. Mit der App zusammen wird das System zur Erzeugung von IR-Signalen genutzt. Eine Datenbank mit entsprechenden Codes kann über die App befragt werden. Außerdem ist die App lernfähig. Dazu legt man einfach seine alte Fernbedienung vor das IR-Dongle und aktiviert den Lernmodus in der App. Dann wird jeder Tastendruck auf der Fernbedienung aufgezeichnet und ihr könnt ihn einem Kommando auf der Re-App zuweisen. Die Hardware kostet 60 US-Dollar.

Zmart

zsmart

Auch beim Zmart wird ein Dongle ins Smartphone gesteckt. Allerdings nicht in den 30-Pin-Anschluss sondern in den kombinierten Kopfhörer-Mikrofoneingang. Deshalb läuft das ganze auch unter Android und iOS gleichermaßen. Die Apps von ZSmart können auf eine riesige Datenbank zurück greifen, in der IR-Codes nach Herstellern und Geräten sortiert abgelegt sind. Auch eine Lernfunktion ist vorhanden, falls einmal ein Gerät nicht zu finden ist. Die Zmart-Fernbedienung kann für 20 US-Dollar auf der Vivatek-Website bestellt werden.

Bild: Image: oksana2010 / Shutterstock]

[Via gizmodo.com]

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  1. Systeme sind nicht schlecht, aber immer diesen Dongle suchen, das wird auch dauer sicher fad, wenn man diesen nicht findet.
    Eine Deutsche Firma (www.mediola.de) vereinigt HIFI mti SmartHome. Das finde ich super und ist auch noch leistbar. Funktioniert super bei mir…

  2. Oder man hat noch ein Pre-smart-telefon rumliegen, da war IR vielfach noch üblich (eigentlich als Vorläufer von Bluetooth zur Kommunikation mit dem Notebook gedacht, die auch oft damit ausgestattet waren) und es gab auch Apps (Ok, die hiessen nicht Apps damals) um sie als Fernbedienung zu nutzen. Ich würde also insgesamt eher von wiederentdeckt sprechen.

  3. Toll recherchierter Artikel.

    By the way : Super das bei einer Bildergalerie der Seitenaufbau geändert wurde.

    Nun zum Thema:
    Ich nutze mein Sony Xoeris Tablet …. mit integrierter Fernbedienung, gebs nie mehr her, ist einfach Super

    Die Android App oder Iphone App hätte trotz vorhandensein der Handys bei mir keinen Nutzen, hab noch eine Röhre.

    LG
    aus Wien

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