Warum Google den Reader wirklich dichtmacht

google reader symbol

Nach einem Bericht des Wallstreet-Journal-Blogs AllThingsD war der Grund für die Schließung des Google Readers nicht allein die zurückgehenden Nutzerzahlen. Für Google war es offenbar auch die Beseitigung eines potentiellen Fettnäpfchens.

Google hatte in letzter Zeit soviele Datenschutzprobleme – vor allem die WLAN-Affäre beschädigte die Reputation des Unternehmens – dass jedes Google-Produktteam nun einen Verantwortlichen benötigt, der sicherstellen soll, künftig keine solchen Probleme mehr auftauchen. Für den Google Reader gab es wohl nicht einmal einen Produktmanager. Deshalb war es nach Informationen von AllthingsD auch unwahrscheinlich, dass extra ein Verantwortlicher für den Datenschutz bereitgestellt wurde.

Einige Sachen werden nun klar. Zum einen war der Reader definitiv nicht profitabel. Zum anderen ist Google mehr denn je dahinter her, Projekte zu killen, die nichts einbringen. Und zum Dritten hat das Unternehmen offenbar soviele Daten von euch, dass sie Sorge haben, etwas falsch zu machen.

Die Begründung nutzt Fans des Readers natürlich nichts, aber unverständlich ist sie nicht.

[AllThingsD, gizmodo.com]

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