Google Glass – Endlich umfangreiche Infos von Google

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Bääm! Erst tröpfeln Infos zu Google Glass in geradezu homöopathischen Dosen ins Internet, hagelt es jetzt nur so vor Neuigkeiten. Google Glass soll demnach eine 5 Megapixel-Kamera bekommen, 16 GByte Speicherplatz haben und Audio über den Schädelknochen zum Ohr transportieren. Ach ja: In Google Glass soll Werbung verboten sein!

Die Auslieferung der „Explorer Version“ steht kurz bevor und Google plaudert endlich genauere Spezifikationen zu seinen Google Glass aus. 16 GByte Speicher sind an Bord, wobei von den 16 GByte 12 GByte auch tatsächlich verfügbar sind. Das Heads-Up-Display hat eine Auflösung von 640 mal 360 Pixel und soll laut Google wie ein 25 Zoll HD Bildschirm in 2,5 Meter Entfernung wirken. Das erinnert uns ein wenig an das Heads-Up-Display von Recon Instruments welches in der Oakley Airwave Skibrille verbaut ist. Diese Technik ist zwar brauchbar, haute uns beim Test allerdings nicht vom Hocker. Dieser Punkt die ernüchtendste Nachricht zu Google Glass. Bis zuletzt hatten wir gehofft ein echtes Heads-Up-Display wie es zum Beispiel in Autos verbaut wird zu bekommen und nicht lediglich eine Art Mini-Monitor auf dem der User sich aktiv konzentrieren muss um ihn ablesen zu können.

Die 5 Megapixel Kamera soll Videos in 720p aufnehmen können, der Sound soll über den Schädelknochen übermittelt werden. Mit einer Ladung soll Google Glass einen Tag auskommen und am Ende seiner Akkuleistung via Micro-USB mit neuem Saft versorgt werden. In Sachen Konnektivität setzt Google Glass auf Bluetooth und WLAN.

Google Glass

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Google Glass

Google Glass Apps

Neben den reinen Spezifikationen veröffentlichte Google auch die Google Glass App „MyGlass“. Sie verbindet sich nach der Installation via Bluetooth mit der Datenbrille und verleiht ihr zusätzliche Funktionen wie GPS oder einen Nachrichtendienst. Überhaupt soll ein großer Teil des Setups über die App zur Brille laufen. Was viele potenzielle Nutzer freuen wird: Google verbietet in den Nutzerbedingungen zur offenen API jegliche Werbung. Noch sind auch Nutzungsgebühren untersagt. Wir zweifeln jedoch daran, dass diese beiden Punkte auf Dauer Bestand haben werden.

Alle Entwickler, die Google Glass für etwa 1.500 Dollar vorbestellt haben könnten in den nächsten Tagen heiß ersehnte Post erhalten. Denn Google verkündete auch, dass man bereits erste Exemplare aus der aktuellen Produktion erhalten habe. Alle Vorbesteller sollten jedoch sehr behutsam mit dem Google Baby umgehen. So untersagt Google zum Beispiel die Weitergabe der Google Glass an Dritte und droht bei Zuwiderhandlung gar mit dem Deaktivieren der Google Glass von außen. Auf dem öffentlichen Markt soll die Google Datenbrille noch in diesem Jahr erscheinen.

[via TechCrunch]

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    1. Hey! Ich will ja nicht klugscheißen aber Kommata sind nach Punkten verboten. Außerdem hast du ein Leerzeichen vor deinem Komma nach dem Wort „wieder“ gesetzt. Klugscheißerei wird übrigens groß geschrieben! Sry, aber es nervt mich einfach jedes mal!

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