WhatsApp überholt Twitter

WhatsApp übertrifft Twitter

WhatsApp ist eine der wenigen Apps, die sich unabhängig der Plattform großer Beliebtheit erfreuen. Mittlerweile verarbeitet es mehr Nachrichten täglich als Twitter.

Müsste man die drei am meisten genutzten Apps auf seinem Smartphone aufzählen, wäre WhatsApp neben Facebook wohl eine der am meisten genannten. Zumindest dürfte es aufgrund seines nach einem Jahr anfallenden Preises von 80 Cent p.a. die gute alte SMS ablösen. Die Entwickler sind sich ihrer Sache sicher: Ein – zumindest auf Android-Phones – anfänglich kostenloser Messenger ohne Werbung, dessen Beliebtheit sich rasant verbreitet, um die dann überzeugten Kunden mit einem sehr günstigen Jahrespreis zur Kasse zu bitten. Das Ganze ohne Werbung, versteht sich.

 

Große Firmen bekunden Interesse an WhatsApp

Das Konzept fruchtet: 20 Milliarden Textnachrichten, Bilder, Voicemails und Videos bearbeitet der Messenger täglich weltweit. Hundert mal mehr als es mit 200 Millionen bei Twitter der Fall ist. Natürlich müssen dabei aber auch die unterschiedlichen Zwecke der Plattformen berücksichtigt werden. Kaum Wunder, dass Google sowie Facebook bereits mehrfach fette Beute witterten. WhatsApp hingegen dementierte stets Übernahme-Gerüchte beider Firmen.

 

Erst Verbreitung, dann Erlöse

Smartphones stellen derzeit einen unglaublich rentablen Markt dar. Daher ist es das erklärte Ziel Jan Koums, Geschäftsführer des Messangers, weiter zu verfahren wie bisher: WhatsApp auf möglichst vielen Geräten zu verbreiten, um dann die Erlöse einzufahren. „Wir blicken auf eine Welt, in der es Milliarden an Telefonen geben wird.“ Milliarden Telefone, die jährlich über das Abo-System für die Nutzung der Plattform bezahlen werden. „Wenn es soweit ist, wird es total einfach sein, Geld zu verdienen.“ Werbung stehe aber weiterhin außer Frage, um den Profit in die Höhe zu treiben. Oder um es mit den Worten des Unternehmenschefs Jan Koum zu sagen: „Wer mag schon Werbung?“

[via derStandard.at]

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  1. Also wenn er sein Geschäftsmodell ausweiten will, dann soll er eine „WhatsApp“ Version für den PC machen, damit kann man dann auch diese Messenger ablösen, da WhatsApp ja mitlerweile auf fast jedem Smartphone heimisch ist ;-)
    So kann man die Brücke zum übergreifenden Messanger schlagen.

  2. Ich muss notgedrungen diese App nutzen, weil das so viele in meiner Kontaktliste nutzen. Mir gefällt das Layout nicht besonders und die Daten werden meiner Meinung nach zu stark komprimiert. Naja trotzdem wirds genutzt…böhhh

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