Belastungstest: Wann verliert ein Legostein seine Steckkraft

legobelastungstest

Legosteine sind für ihr Durchhaltevermögen bekannt. Sie überleben Kinderzähne, tollpatischige Erwachsene und können oft an den Nachwuchs vererbt werden. Wann hat ein Stein aber seine Belastungsgrenze erreicht? Phillipe Cantin wollte es genau wissen und unterzog einen Legostein einem Belastungstest.

Hierfür baute er eine Maschine, die einen sechsnoppigen Legostein immer und immer wieder auf einen anderen setzt und löst, bis die beiden nicht mehr von alleine zusammenhalten. Nach zehn Testtagen erhielt Cantin dann die magische Zahl: Nach 37.112 mal zusammenfügen wars das mit dem Halt.

Diese Zahl wird natürlich von Stein zu Stein variieren, aber gut zu wissen, dass man mit den eigenen Legokäufen auch etwas für seine Nachfahren tut. [Phillipe Cantin via Arduino Blog via Make]

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  1. Netter aufbau.
    Leider ist es wie so oft. Theorie und Praxis.
    Gut, ich habe noch nie einen abgenutzten Legostein gehabt ;-)
    Aber bei dem Testaufbau wird immer wieder der Legostein auf den selben anderen Legostein gesteckt und das immer mit exakt der selben Bewegung.
    Ein Mensch verkantet den Stein aber jedes mal anders, sodass die Reibung um längen größer ist und somit auch die Abnutzung. Dazu kommt, dass bei dem Versuchsaufbau die Reibung stetig sinkt, da die Abnutzung beider Steine voranschreitet. In der Praxis variieren die Steine ständig, sodass die Reibung länger stark bleibt.

    Aber die Schaltung ist echt cool. Respekt.

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