Luxus-Uhr zeigt exakte Mondphasen für 122 Jahre

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Mit einer CPU die Mondphasen zu berechnen und dann auf einem kleinen Bildschirm anzuzeigen ist keine Kunst. Diese Luxus-Uhr macht das auf rein mechanischem Weg, mit bisher unerreichter Genauigkeit.

Arnold & Son’s ist eine Uhrenmarke der in der Schweiz ansässigen Firma „The British Masters“, deren Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Jahrhundertelange Erfahrung bei der Herstellung von Schiffschronometern und anderen Präzessionsuhren haben diesem Unternehmen einen hervorragenden Ruf eingebracht.

Und genau diesem Ruf wird die neue Mondphasen-Uhr aus diesem Hause auch gerecht. Wer sich ein wenig mit Astronomie befasst hat weiß es: Die genaue Position des Mondes am Himmel zu berechnen, und zu berechnen welcher Teil seiner Oberfläche von der Erde aus sichtbar ist, ist ziemlich schwer, weil das System Erde-Mond-Sonne alles andere als simpel ist.

Diese Uhr ist ein Analog-Rechner, der aber genau das kann. In einem Gehäuse aus Stahl oder nach Wunsch auch aus 18-Karat Rotgold bewegt ein Heer kleiner Zahnräder ein dreidimensionales Abbild des Mondes, und das mit einer Genauigkeit, die es bei Mondphasen-Armbanduhren bisher noch nicht gab. Einmal eingestellt wird der Lauf des Mondes ohne jede weiter Korrektur 122 Jahre lang so angezeigt wie er sich tatsächlich bewegt. Es gibt sogar ein Fenster auf der Rückseite der Uhr, durch das man die Rückseite des Mondes sehen kann. Und so nebenbei zeigt die Uhr auch die Uhrzeit an.

Die Uhr hat eine 80-Stunden Energie-Reserve und im Mechanismus sind 27 Präzisions-Steine verbaut. Das Armband ist wahlweise aus braunem oder schwarzen Alligatorleder. Wie viel genau die Uhr im Handel kosten wird ist noch unklar, mit etwa 12.000 bis 13.000 Euro wird man aber rechnen müssen.

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[a timely perspective und born rich via Gizmodo.com]

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