Echt scharf: Opernglas Kabuki-Glasses mit Autofokus

Kabuki-Glasses, http://www.redferret.net/?p=36631

Keine guten Plätze in der Oper? Kein Problem! Die Kabuki-Glasses aus Japan haben das Geschehen dank Autofokus immer perfekt im Blick. Einen bitteren Nebengeschmack hat Linse aber.

Für jene mittlerweise rar gesähten Operngänger dürfte es ein ewiges Gräuel sein: Plätze deren Geld es nur wert war, die Hinterköpfe anderer Zuschauer zu sehen. Klar gibt es da noch die anachronistischen Operngläser, aber wer möchte schon mit Tennisarm aus der Vorstellung gehen? Abhilfe schaffen die Kabuki-Glasses. Sie kombinieren die Bügel einer Sonnenbrille mit zwei Linsen, die ab einer Entfernung von zehn Metern mit vierfacher Vergrößerung stets das Geschehen auf der Bühne fokussieren.

Die Augen können einem aber auch aus den Höhlen fahren, wenn man sich den Preis der Brille mit dem gewöhnungsbedürftigen Aussehen auf der Zunge zergehen lässt: 320 Dollar muss man bereit sein zu zahlen. Mit ihren annähernd 100 Gramm Gewicht sind rote Abdrücke auf der Nase sicherlich auch ein hübscher Nebeneffekt. Zum Vergleich: Gewöhnliche Gebrauchsbrillen wiegen heutzutage nur noch rund ein Fünftel dessen. Empfohlen wird daher einfach eine Alternative, bei der der natürliche Autofokus noch funktioniert: Ein bisschen mehr in die Platzkarten investieren, das dürfte für einige Zeit die bessere Option zu den Kabuki-Glasses sein.

[via The Red Ferret]

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