Test: AfterShokz Sportz M2 – Kopfhörer ohne Ohrenanschluss

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Die Idee hinter den den Kopfhörern von AfterShokz: Wozu Ohrstecker, wenn euer Kopf durch Knochenleitung den Ton genauso gut tranportiert. Die erste Generation war allerdings nicht besonders gut. Nun steht die zweite Generation vor der Tür und die haben wir ausprobiert.

Die AfterShokz Sportz M2 sind Kopfhörer für Sportler, die ihre Ohren nicht mit Kopfhörern bestücken, aber trotzdem Musik beim Laufen oder Radfahren hören wollen. Das Prinzip der Tonübertragung heißt Knochenleitung.

Die beiden „Lautsprecher“ für euren Kopf werden durch einen Kunststoffbügel zusammen gehalten. Sie werden im Nacken getragen und besitzen eine eigene Stromversorgung in Form eines Akkus zum Anstecken, der auch den Kabelanschluss für den Musikspieler enthält. Das kleine Akkupaket ist sogar mit einem Mikro und der Lautstärkeregelung ausgestattet. Außerdem befindet sich hier auch der Ausschalter.

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Im Betrieb

Der Akku wird über USB geladen und dann kann es losgehen. Das Verhalten unterscheidet sich nicht von dem eines normalen Kopfhörers, außer dass der Ton durch euren Schädel läuft.

Positiv

Die Kopfhörer eignen sich besonders beim Radfahren, da sie immer noch den ganz normalen Straßenverkehrston ungehindert an eure Ohren lassen. So hört man alles um sich herum (außer man dreht den Ton entsprechen hoch). Windgeräusche durch den Kopfhörer gibt es nicht.

Negativ

Die Tonqualität entspricht nicht dem, was aus guten, traditionellen Kopfhörern kommt, auch wenn sie gegenüber der ersten Generation deutlich besser geowrden ist. Die Höhen und Mitten sind ausbalanciert, aber immer noch recht dumpf. Von Bass ist nichts zu erkennen. Es scheint, als transportiert der Knochen tiefe Töne schlichtweg nicht so gut.

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Leider hört die Umgebung ziemlich gut, was ihr grade hört. Beim Joggen und Radfahren ist das sicherlich egal, aber in leiseren Umgebungen nervt man die Umwelt schon.

Testnotizen

Die neuen Kopfhörer sind um 30 Prozent leichter als die alten AfterShokz. Das erhöht den Tragekomfort.
Das Mikrofon funktioniert einwandfrei und lässt es zu, vernünftige Telefongespräche zu führen.

Fazit

Wer beim Radfahren Musik hören woll oder durch Gegenden läuft, in denen hören sollte, was um einen herum passiert, sind die Kopfhörer zu empfehlen. Wer weniger auf Sicherheit als auf Tonqualität setzt, muss sich wo anders umsehen. Die neuen Modelle hören sich definitiv besser an als die erste Serie, aber das reicht leider nicht aus. Die hervorragenden Sennheiser PMX685i kosten in etwa genau so viel.

Technische Daten – AfterShokz Sportz M2

• Gewicht : 45 Gramm
• Schweiß- und Wasser-resistent
• Kabellänge: 1,3 Meter
• Preis: 80 Euro
• Gizrank: 3.0

[Via AfterShokz, gizmodo.com]

AfterShokz_Sportz_M2

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AfterShokz Sportz M2
Tags :
  1. Wenn die Teile schon ne eigene Stromversorung haben, wieso dann nicht gleich Bluetooth und Drahtlos?! Dann wären sie evtl. sogar Schwimmkompatibel

    1. Beim schwimmen wird sich genug anderes Zeugs über deine Knochen übertragen.
      Ich bezweifle das du dabei wirklich was hören könntest.

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