Samsung Galaxy S4 ist ein Traum für Bastler

galaxy s4 in einzelteilen

Samsung hat das äußere Design beim Galaxy S4 ja kaum verändert. Das Plastikgehäuse mag jetzt nicht so der Hingucker sein, doch ist es genau das, was laut iFixit dafür sorgt, dass man die meisten Komponenten problemlos ersetzen kann.

Das schlanke Aluminium-Unibody-Design gutaussehender Handys wie dem HTC One oder dem iPhone stellen ein echtes Problem für Selbstfrickler dar. Diese Smartphones sind so fest zusammengeklebt und ihre Innereien so dicht verbaut, dass man selbst mit geeignetem Werkzeug und Know-How beim Reparaturversuch etwas zerstört.

Beim Galaxy S4 ist das hingegen ein Kinderspiel. Zum Teil ist das auch genau so gewollt: die hintere Abdeckung lässt sich leicht entfernen, damit man den Akku ohne Werkzeuge schnell und einfach ersetzen kann. Ab dort trennen einen nur 11 Schrauben von der totalen Zerlegung des Smartphones.

Ab dort wird es allerdings etwas knifflig: Die internen Komponenten sind zwar modular aufgebaut, so dass man sie einzeln ersetzen kann, jedoch sind sie an Ort und Stelle festgeklebt, so dass man schon mit ein wenig sanfter Gewalt arbeiten muss, um sie zu entfernen. Und die Glasoberfläche sollte man um Himmels Willen intakt lassen, denn sie ist auf ewig mit dem AMOLED-Display und dem Rahmen des Galaxy S4 verklebt. Aber insgesamt, wenn man denn selbst bei der Reparatur Hand anlegen will, so gibt es bei iFixit einen Ratgeber zu dem Thema. Das ist auf alle Fälle schon deutlich besser als bei den meisten anderen Smartphones da draußen. [iFixit, via Gizmodo.com]

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  1. In dem Artikel wird nur versucht das Plastikgehäuse gut zu reden. Samsung hätte, wie HTC es auch geschafft hat, endlich mal ein schickes Smartphone rausbringen können. Wieviele Selbstfrickler gibt es denn bei Smartphone, die mit Lötkolben bewaffnet die Geräte selbst reparieren?

    1. > “Wieviele Selbstfrickler gibt es denn bei Smartphone, die mit Lötkolben bewaffnet die Geräte selbst reparieren?”

      Nicht viele, aber es gibt immer jemanden, der jemanden kennt der eben Dieses kann.
      Für mich ist es in jedem Fall ein entscheidendes Kaufkriterium, dass ein Gerät leicht reparierbar ist, obwohl ich das Gerät nicht selber reparieren würde.

      Uni Body Gehäuse sind jedenfalls eine totale Katastrophe und ich hoffe das nicht noch mehr Hersteller dieses Konzept aufgreifen.

  2. Moin….genau es diesem Grund werde ich wahrscheinlich das S4 nehmen.

    Das HTC One gefällt mir Optisch viel besser, und weniger ist oft mehr,… aber wegen dem ganzen geklebe und der daraus entstehenden unreparierfähigkeit schreckt mich der kauf ab.

    Ich warte ja schon auf die ersten defekten HTC one Handys, um zu sehen, was HTC da macht.
    Was?..wenn das Display durch selbstverschulden getauscht werden muß ?

    1. Vielleicht gibt es ja ein neues Handy ?…wäre toll…aber Wirtschaftlich denke ich eher nicht.
    2. Display erneuert, aber das Gehäuse hat lauter Macken von der Demontage……geht ja gar nicht.
    3. Neues Handy kaufen, da es nicht repariert werden kann……600€ in die Tonne getreten.

    Vielleicht wird eine Reperatur durch eine Handyversicherung übernommen,
    die im1. Jahr noch Sinn macht, aber spätetsten im 2. Jahr wird es auch da teuer, und die Macken der Reperatur bleiben.

    Aber es kann auch sein, das HTC einen speziellen Trick hat, den noch keiner kennt um das Gerät zu öffnen, so das keine Macken entstehen…….. ich hoffe das ist so .

    Gruß
    Willy

  3. “Das schlanke Aluminium-Unibody-Design gutaussehender Handys wie dem HTC One oder dem iPhone stellen ein echtes Problem für Selbstfrickler dar. Diese Smartphones sind so fest zusammengeklebt und ihre Innereien so dicht verbaut, dass man selbst mit geeignetem Werkzeug und Know-How beim Reparaturversuch etwas zerstört.”
    Zu blöd, dass das aufs iPhone 5 gar nicht zutrifft. Deswegen bekam es ja auch im letzten Jahr 7/10 Punkten von iFixit zugesprochen, also gerade mal einen Punkt weniger als das Galaxy 4.
    Besser vorher etwas gründlicher recherchieren, dann klappts auch mit den Fakten. ;)

  4. Für mich ist die “Reparierbarkeit” ein großes entscheidungsmerkmal, seit bei meinem Galaxy S2 die Micro-USB-Platine kaputt ging und diese ohne Löt-Arbeiten etc. selbst von mir als elektrotechnische Null leicht auszutauschen war, möchte ich kein Handy mehr bei dem das nicht so ohne weiteres möglich ist. Zumal bei den professionellen Reparaturwerkstätten auch horrende Summen für leichteste Reperatur-Arbeiten verlangt werden.
    Im Beispiel des Austausches der USB-Platine habe ich 12€ für diese gezahlt, hätte ich das Smartphone in einer solchen Werkstatt reparieren lassen wären es wohl 50-100€ geworden.

  5. lol.
    als ob ein handy-nerd länger als 1 jahr sein telefon behalten würde.. immerhin greift ja so lange die garantie. und wenn man sein telefon selber schrottet freut sich doch wohl jeder endlich einen “echten” grund zu haben sich das neueste modell kaufen zu können.
    und wer ernsthaft daran interessiert ist sein handy lange zu behalten wird es wohl kaum aufschrauben und darin rumwerkeln.
    zum thema reparatur kann ich nur sagen, dass ich in den letzten 15 jahren und 9 handys genau 2 reparaturfälle (nokia 6310 und se k700) hatte.

  6. Ich denke auch das dieses Kriterium bei einem Neukauf keine Entscheidung eines Käufers sein wird! Ein Samsung Galaxy S4 wird nicht geswegen gekauft :-)

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