Künstliche Haut: Können Roboter bald fühlen?

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Die Robotertechnologie wird zunehmend menschlicher, sei es beim Fußballspielen oder Musizieren. Was uns aber nach wie vor von der künstlichen Intelligenz unterscheidet, ist unser Vermögen, zu fühlen. Und genau das soll sich in Zukunft ändern – mit einer Roboterhaut, die derzeit am Georgia Institute of Technology erforscht und entwickelt wird.

Die künstliche Haut besteht aus Tausenden piezoelektrischen Transistoren (Bauteile, die elektronische Signale verstärken). Die wiederum enthalten winzig kleine Zinkoxidkristalle, die als Halbleiter fungieren. Sie generieren elektrische Ladungen, sobald sie mechanischen Belastungen ausgesetzt werden, also zum Beispiel Drücken oder Berühren. So sollen die unterschiedlichen Rezeptoren der menschlichen Haut simuliert werden.

In Zukunft könnte die Roboterhaut all jenen Menschen helfen, denen Gliedmaßen fehlen – und so zumindest ihr Gefühl für mechanische Belastungen wiederherstellen.

[Technology Review via Gizmodo.com]

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