Google Play gegen selbst-aktualisierende Apps

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Durch Facebook ist Google auf selbst-aktualisierende Apps aufmerksam geworden, die ihre Updates nicht über den Google Play Store verbreiten. Solche werden künftig als "gefährliche Produkte" gekennzeichnet. Facebook hatte im März Updates am Store vorbei auf Smartphones installiert.

Google reagierte darauf mit einer Überarbeitung der Google Play Developer Program Policies: “Eine App, die von Google Play heruntergeladen wurde, [darf] ihren zugrunde liegenden Code nur mit dem Google Update-Mechanismus und keiner anderen Methode verändern, auswechseln oder updaten”. Gefährlich ist dies vor allem deshalb, da Anbieter zunächst als sicher eingestufte Apps anbieten können, die sie aber im Nachhinein mit schadhaften Inhalten updaten. Verstöße müssten aber nicht nur als solche erkannt, sondern auch geahndet werden.

Zuvor hatte Facebook versucht, Neuentwicklungen an einem Prozent zufälliger Nutzer seiner App auszuprobieren, um sie später als herkömmliches Update über den Play Store anzubieten. In den deutschen Richtlinien des Stores ist noch keine Änderung im Bezug auf selbst-aktualisierende Apps vorgenommen worden.

[via heise.de]

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