Roboterkäfer als Windturbinen-Inspektoren

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Wenn der Mechaniker den Mast einer Windkraftanlage heraufsteigen muss, nur um die Rotorblätter zu inspizieren, ist das aufwändig und teuer. Wenn aber ein kleiner ferngesteuerter Roboter mit Rädern senkrecht die Stahlwand von außen hochfährt und Kameras an Bord hat, ist das viel preiswerter. Der HR-MP20 erinnert an einen kleinen Käfer.

Helical Robotics hat mit dem HR-MP20 einen kleinen Roboter entwickelt, der rund 20 kg wiegt und dank Magneten an Stahlmasten hochfahren kann, ohne abzustürzen.

Normalerweise wird ein Techniker die hunderte von Stufen oder Leitersprossen im Inneren des Masts heraufgeschickt, ob oben nach dem rechten zu sehen. Das dieses Unterfangen weder preiswert noch schnell ist, dürfe auf der Hand liegen.

Mit fünf Neodymmagneten kann der kleine HR-MP20 20 Meter in der Minute außen am Mast hochfahren. Dazu sind sechs Nickel-Metallhydrid-Akkus eingebaut. Die Einheit wird vom Boden aus gesteuert – aus einer Distanz von bis zu 2,5 km.

Die Sensorausstattung lässt sich den Erfordernissen anpassen – üblicherweise sind das Kameras und andere Messinstrumente. Der HR-MP20 kostet 20.000 US-Dollar.

[Via Helical, Inhabitat, gizmodo.com]

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  1. Toll! Und weil der Sozialstaat eh grad zum Teufel gejagt wird muss auch niemand mehr die Zeche für den blöden, arbeitslosen Techniker übernehmen. Es lebe der Fortschritt!

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