Loopwheels: Federung statt Speichen [Video]

Loopwheelz, via kickstarter

Loopwheels ist die Erfindung eines Briten und man könnte, wenn man so will, sagen, dass er das Rad neu erfunden hat. Sam Pierce hat sein Projekt auf Kickstarter in Windeseile finanziert. Und der Grundgedanke hat durchaus Potenzial.

Wie Loopwheels entstanden

Loopwheels startete wie so viele Ideen ganz unverfänglich: Pearce beobachtete am Flughafen Kinderwägen, die über eine eine Rampe fuhren und die kindlichen Insassen ordentlich durchschüttelten. Da kam ihm die viel genannte Erleuchtung und eine fixe Skizze entstand. Sie hatte mit dem Endprodukt aber noch wenig gemein. Die Idee hingegen war klar: Die Federung mittels Schlaufen in die Räder verbauen.

Nach einiger Patent-Recherche stellte der Brite fest, dass er nicht der erste mit dem Einfall war: Bereits im frühen 20. Jahrhundert hatte man ähnliche Pläne, die sich aber aufgrund damals nicht verfügbarer Materialien nicht umsetzen ließen. Teils waren die Modelle zudem für eine verbesserte Federung einfach ungeeignet. Pearce tüftelte ein eigenes Design aus, meldete das Patent an und hatte Erfolg. Loopwheels waren geboren und sollten funktionieren. Wie sich die Schlaufenfederung im Einsatz macht, zeigt euch der Clip:

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Bisher entstanden nur Räder mit 20″ Durchmesser, wie sie in einigen Klapprädern verwendet werden. An einer etwas größeren 26″-Version wird der zeit gearbeitet. 40.000 Dollar benötigte Sam Pearce für die Ausarbeitung seiner Idee. Diese hatte er schnell beisammen. Acht Tage kann für die Loopwheels noch gespendet werden.

[via kickstarter]

 

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  1. Das Konzept hat etwas für sich, aber es wäre mal interessant zu sehen, wie sich die Räder bei hoher Zuladung, hohem Tempo und/oder scharfem Bremsen (bei größerer Trommelbremsnabe oder Scheibenbrems) verhalten.

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