Liberator: US-Behörden lassen Baupläne löschen

Liberator, via defense distributed

Erst vor Kurzem veröffentlichte der Jura Student Cody Wilson die Baupläne für eine mit einem 3D-Drucker erzeugte, funktionsfähige Handfeuerwaffe im Netz. Lediglich ein Nagel als Schlagbolzen befindet sich als Metallteil in der Pistole "Liberator". US-Behörden haben nun die Löschung der Pläne veranlasst.

Wie Defense Distributed, die Firma des 25-jährigen Texaners mitteilte, seien die Daten auf Bitten der Behörden dem öffentlichen Zugriff entzogen worden. Nachdem laut eigenen Angaben die Baupläne der Liberator schon über 100.000 Mal herunter geladen wurden, ist es ein denkbar nutzloser Schritt der Behörden. Kopien wurden bereits auf Pirate Bay wieder gefunden. Wilson äußerte sich gegenüber Forbes, dass die Idee der Waffe die Schwierigkeiten der Kontrolle des Waffenhandels im Hinblick auf den 3D-Druck und Verbreitung von CAD-Files im Internet verdeutlichen sollte.

Grund für die Löschung ist, dass die Liberator von jedem hergestellt werden kann und nahezu ohne Metallkomponenten ein Risiko bei Sicherheitskontrollen darstellt. Lediglich ein gewöhnlicher Nagel wird benötigt, der sich leicht verstecken ließe. Cody Wilson hat die Pistole bereits erfolgreich abgefeuert. Den dafür notwendigen 3D-Drucker ersteigerte er bei eBay.

[via der Standard]

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising