Runtastic veröffentlicht Nutzerzahlen

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Der Fitness-App und -Hardwareanbieter Runtastic veröffentlichte heute die Nutzerzahlen seiner diversen Angebote. Aus aktuellem Anlass stand Firmengründer und CEO Florian Gschwandtner für ein Gespräch über die Idee hinter Runtastic und Mobile Health zur Verfügung.

Wenn man innerhalb von drei bis vier Jahren in einem von Anbietern überschwemmten Markt derartige Zahlen vorweisen kann, darf man schon mal von Erfolg sprechen. Der Fitness-App-Anbieter Runtastic hat heute die Nutzerzahlen seiner verschiedenen Angebote offengelegt. Mehr als zehn Millionen User verzeichnet das Fitnessportal des Unternehmens. Die verschiedenen Apps für Jogger, Schwimmer, Fahrradfahrer und Co. wurden bereits über 25 Millionen Mal genutzt.

 

Runtastic jetzt und dann

Und der Erfolg darf laut des CEOs und Geschäftsgründers aus Österreich ruhig noch viel weiter gehen. Das Unternehmen wachse in allen Bereichen und sei auch wirtschaftlich erfolgreich. Zuversichtlich zeigt man sich außerdem, was die Zukunft angeht. „Auch Nike hat einmal klein begonnen“, meint Gschwandtner. Dabei hätte man anfänglich kaum mit einer derartigen Entwicklung gerechnet. „Es war unsere erste Erfahrung als Unternehmer, wir waren sicherlich auch ein bisschen naiv da und dort. Aber genau diese Naivität und der Glaube an uns selbst hat uns dorthin gebracht, wo wir jetzt stehen.“

Runtastic hat sich als Fullserviceanbieter etabliert. Neben den Apps werden beispielsweise auch Brustgurte, Sensorhelme oder Workout-Musikmixes angeboten. Die Absatzzahlen der Hardware hinken laut Gschwandtner dennoch im Vergleich zur Software weit hinterher. Aktuell sei es noch eine einstellige Prozentzahl, der Markteintritt in den USA und die Listung auf amazon.com brächte aber bereits positive Effekte.

Eine Frage der Motivation

Runtastic, Florian Gschwandtner

Firmengründer und CEO Florian Gschwandtner.

Wie es mit so vielen Fitness-Helfern ist, lässt die Motivation häufig rasch nach, gerade, wenn der Alltag dazwischen funkt oder nicht die gewünschten Erfolge erzielt werden. Der CEO sieht die Motivation vor allem in der Vernetzung, ähnlich wie es im Fitness-Studio längerfristig Spaß macht, hat man einen Trainings-Kameraden: „Runtastic hilft eigentlich den meisten Menschen, überhaupt mit Bewegung zu beginnen. Viele würden nicht hunderte von Euro für z.B. eine GPS-Watch investieren, eine 4,99 Euro App ist aber jedoch schnell geladen. Danach geht es weiter und man vergleicht sich mit Freunden und genießt erste Erfolge und die Motivation steigt.“

Die Vernetzung und intensive Nutzung von Fitness-Apps, die allerhand Daten, darunter auch teils sehr persönliche sammeln, klingt für viele nach Datenkrakenalarm. Und tatsächlich lässt sich das Prinzip nicht unbedingt mit dem Rat zur Datensparsamkeit vereinbaren. Der Runtastic-Geschäftsgründer gibt aber Entwarnung: „Runtastic bietet die Möglichkeit, die Apps anonym zu nutzen und es ist keine Registrierung erforderlich. Natürlich ergeben sich durch Angabe von Geschlecht, Größe, Geburtsdatum für uns viel bessere Möglichkeiten […] Daten wie Kalorienverbrauch usw. auszugeben. Welche Daten danach öffentlich gemacht werden oder zugänglich sind, bestimmt der Kunde selbst.“ Da Fitness und Bewegung im Allgemeinen aber eine sehr positive Sache seien, teilen die Kunden ihre Daten sehr gerne in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter mit.

 

Wozu Bewegungsdaten aufzeichnen?

Allgemein ist die ganze Geschichte um Quantified Self noch längst nicht im Mainstream angelangt. Vor allem, da jeder eigentlich selbst einschätzen können sollte, wann er sich gesundheitsförderlich bewegt oder ernährt hat. Die mehreren Millionen Nutzer sprechen aber definitiv eine andere Sprache. Laut Florian Gschwandtner ginge es bei Runtastic weniger um das Bewusstsein als um die Bewusstseinsbildung eines gesunden Körpergefühls.

Um den hoch gesteckten Erfolg aufrecht zu halten, seien bereits neue Apps in Entwicklung. Konkrete Informationen wollte man aber noch nicht preisgeben. Lediglich, dass die nächste Runtastic-Enthüllung nicht mehr lange auf sich warten ließe.

 

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  1. Ich bin ein runtastic-Fan der ersten Stunde und von den immer umfangreicheren Services absolut begeistert! Der Erfolg des Unternehmens freut mich sehr: er ist hart erarbeitet und verdient!

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