Facebook stoppt Social Roulette

Social Roulette

Facebook stoppt die Anwendung Social Roulette. User spielen hier mit der Löschung ihres Accounts. Die Wahrscheinlichkeit, seinen sozialen Auftritt zu verlieren liegt bei 1:6. Das passt dem großen F natürlich gar nicht in den Kram.

Kürzlich war die Facebook-Anwendung Social Roulette im Umlauf. Dabei handelt es sich um ein “Spiel”, ähnlich dem Prinzip des Russischen Rouletts. Für wahre Facebook-Addicts dürften die Konsequenzen beim Verlieren ähnlich dramatisch sein wie im Original. Mit einer Trefferquote von 1:6 jagt Social Roulette dem Profil eine Kugel in den Kopf. Damit verschwinden alle Postings, Freunde, Likes, Fotos und sämtliche andere Inhalte. Puff… weg!

Tu ich’s oder tu ich’s nicht

Den Spaß ausgedacht haben sich Kyle McDonald, Jonas Lund und Jonas Jongeja. Gegenüber TechCrunch äußerte McDonald, dass jeder mindestens einmal mit dem Gedanken spiele, seinen Account auf Facebook zu löschen, es aber dann doch nicht tue. Social Roulette soll jenen die Entscheidung abnehmen und den für manche schweren Schritt einleiten. Ihm zufolge sei die Anwendung weniger als Tool, sondern eher als Provokation gedacht gewesen. Daher verkauften sie auch T-Shirts mit dem Aufdruck einer mit dem Facebook-Icon geladenen Revolvertrommel. Hat es im Lauf lediglich “Klick” gemacht, so honorierte Social Roulette dies mit einem entsprechenden “I played Social Roulette and survived”-Post auf der Pinnwand.

“Negative User-Experience”

Streng genommen verstoßen Apps, die Daten auf dem Sozialen Netzwerk löschen können nicht gegen die Richtlinien. Facebook hat sich aber dazu entschieden, die Anwendung wegen “negativer User-Experience” zu verbannen. Klar, schließlich spielen diese mit dem Kapital des Unternehmens. Von Fall zu Fall stellt sich nur die Frage, für wen die “Experience” da negativer ist. Darüber hinaus umgeht Social Roulette die Basisfunktionen des Netzwerks und das wird sehr wohl nicht in den Richtlinien toleriert. Die Entwickler glauben aber, dass ihre Anwendung in Kürze wieder verfügbar sein wird, sobald Rücksprache mit Facebook gehalten wurde. Die Wahrscheinlichkeit hierfür dürfte deutlich geringer sein als 1:6. Auf normalem Weg wird ein Konto erst deaktiviert, bevor es gelöscht werden kann. Und derart entmündigen lässt sich Facebook sicher nicht.

[via der Standard; Social Roulette]

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  1. Da haben die Facebook Kiddies die alles liken und anklicken und jede Anwendung ausprobieren müssen bestimmt ganz doll geweint als das Profil weg war!

    1. Hey Philipp,

      Du kannst durchaus etwas gewinnen.
      Nämlich das gute Gefühl dem realen Leben wieder ein Stück näher gekommen zu sein.
      Das würde so einigen Leuten richtig gut tun.

  2. Das eigene Profil wird doch sowieso nicht direkt gelöscht, sondern erst einmal für wenige Tage “deaktiviert”. In diese Zeit reichen zwei, drei Klicks und alles ist beim Alten. Sollte hier nicht anders sein, oder?

  3. junge..es wird nicht gelöscht, es werden alle freunde und sonstige inhalte entfernt..das geht zack.. und kannst nicht rückgängig mcahen

  4. DAS ist ja dann wenigstens mal eine Möglichkeit sein FB-Profil richtig zu löschen und nicht nur zu “deaktivieren”!!! Spart man sich die Mails nach Irland^^

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