Samsung Galaxy S4 – der unfreiwillige Falltest [Video]

galaxy s4 schaden

Das passiert, wenn ein nagelneues Samsung Galaxy S4 während eines Konzert aus den schwitzigen Händen flutscht und mitten in der wabernden Masse auf den Boden fällt. Dieser unfreiwillige Falltest wurde dabei mit der S4-eigenen Kamera mitgefilmt. Man muss dem Samsung Galaxy S4 zugute halten, dass bei dem Sturz aus zwei Metern auf den Betonboden das Display heil blieb. Dem Plastikrand sieht man den Schaden jedoch deutlich an.

Um einem Smartphone-Test gerecht zu werden, versuche ich meist das jeweilige Gerät in meinen Alltag einzubinden – so auch beim Samsung Galaxy S4. Obwohl das S4 ein wirklich gutes Smartphone ist, vermochte es mich, wie auch in meinem ausführlichen Test nachzulesen ist, nicht zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Das lag vor allem an der unausgereiften Software. Aber auch die Plastikrückseite des Samsung Galaxy S4 hatte ihren Anteil. Über die Optik und die Haptik lässt sich streiten. Ich finde, die Rückseite des Galaxy S4 sieht wenig wertig aus fühlt sich zu glatt und rutschig an.

Als ich während eines Konzerts in der tobenden Masse mit dem Samsung Galaxy S4 das Geschehen filmte, wurde das Gerät von einem Ellbogen gerammt und es fiel aus meinen schwitzigen Händen zwei Meter auf den Betonboden. Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob dies auch passiert wäre, wenn Samsung ein etwas griffigeres Material für die Rückseite des Galaxy S4 gewählt hätte. Zumindest ist mir ähnliches noch bei keinem anderen Smartphone bisher passiert. Immerhin lag das teure Smartphone nur eine sehr kurze Zeit zwischen den tobenden Besuchern auf dem Boden und konnte von mir umgehend gerettet werden.

Der Schaden am Samsung Galaxy S4 hält sich in Grenzen, denn das empfindliche Display blieb heil. Doch der Plastikrand in Alu-Optik hat wie im Bild ganz unten zu sehen ist deutliche Kratzer auf ein Länge von fast einem Zentimeter abbekommen. Wahrscheinlich wäre dies nicht passiert, wenn Samsung statt auf Plastik auf Aluminium gesetzt hätte. Weiter will ich den Falltest aber nicht treiben, schließlich sollte ich das Gerät in einem ordentlichen Zustand zurückschicken.

Hier das mit dem Samsung Galaxy S4 gefilmte Video während es auf dem Konzert in die Masse stürzt, ab Sekunde 00:30 wird es interessant. Achtung: Sound runterdrehen!

galaxy s4 schaden

Tags :
  1. „Immerhin lag das teure Smartphone nur eine sehr kurze Zeit zwischen den tobenden Besuchern auf dem Boden und konnte von mir umgehend gerettet werden. “

    Was zur Hölle, dafür eine News?

  2. Man Filmt nicht auf Konzerten mit Handys! Man Tanzt und Springt auf Konzerten!

    Genießt lieber das Konzert statt dämlich verwackelte Filmchen mit miesen Sound zu machen.

  3. Ich finde auch, dass man sich solche Mitteilungen sparen kann. Der Informationsgehalt ist gleich null: Wenn etwas zu Boden fällt, kommt es zu Beschädigungen, es besteht jedoch die Chance, dass dieses Ding hinterher weiter funktioniert. Wow, was für eine irre Erkenntnis – leider aber nur für die interessant, denen noch nie etwas heruntergefallen ist und die auch niemanden im eigenen Umfeld haben, dem schonmal was runtergefallen ist.

    Man kann inzwischen eine Facebookisierung von Blogs beobachten. Jedes Nichts, und sei es noch so bedeutungs- und belanglos, wird zum Ereignis aufgebauscht.

  4. Sturz aus zwei Metern Höhe auf den Betonboden ist in der Praxis absolut Realitätsfremd !
    Wer filmt schon Überkopf mit erhobenen Händen ?
    Absolute nicht repräsentative Ausnahme ! (ggf. manipuliert gestellt)
    Und trotzdem blieb das Samsung S4 Display ganz !
    Und dem Schreiber nach, war das Funktionieren nicht eingeschränkt.

    Die meisten Stürze erfolgen aus 60 bis 160 cm, und auch nicht immer auf hartes Betonboden.
    Ein Smartphone der Sturz aus 2 Meter Höhe auf harten Betonboden überlebt,
    wird die üblichen Sturzhöhen noch besser meistern.

    Das elastische Kunststoffgehäuse, hat wohl den Aufprallschock gedämpft, und das teurere Display nicht brechen lassen.
    Mal das gleiche mit spröden Alu- Gehäuse testen…
    Wann werden zum Vergleich Handys mit Alugehäuse getestet, mit Fall aus 2 Meter Höhe auf Betonboden ?

    Interessant wäre auch ein Vergleich der Ersatzteil- & Reparatur- Kosten:
    nur Kunststoffgehäuse erneuern,
    gegen teures Display erneuern, was bei anderen Produkten fast zwingend wahrscheinlich wird…
    Besonders wenn das Display geklebt ist…

    TIPP: Und die wenigen Leute, die schwitzige und glitschige Hände haben, können sich eine raue Folie, oder 600-er Schmirgelpapier auf den Akku- Deckel aufkleben. lol

    1. Hallo lieber SELL,
      weder ist dies ralitätsfremd, noch schützt das Plastikgehäuse besser als ein Alugehäuse. Woher dein Glaube kommt, dass Alu spröde ist, weiß ich zwar nicht, aber vielleicht kannst Du dies ja mal belegen. Anbei mal zwei Tests für das S4 im vergleich zu einem von Dir angesprochenen Smartphone:
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=6M5q5TRuAsY
      http://www.t-online.de/handy/smartphone/id_63228106/iphone-5-schlaegt-samsung-galaxy-s4-und-s3-im-folter-test.html
      Im zweiten Test wurde übrigens das Problem des wenig griffigen Gehäuses ebenfalls angesprochen.
      Viel Spaß beim ansehen und durchlesen.

      1. @Hans Maulwurf
        Danke für die Links zu interessanten Tests.
        Bei den Testbedingungen sehe ich aber gewisse Streuung der Bedingungen.

        Der Aufprall kann aus massiven Stein oder weichere Fugenmasse treffen.
        Besser wäre eine homogene Fläche, z.B. Marmorplatte…

        Bedacht werden muss auch die Masse der Handys: Samsungs größeres Display = größere Masse mal Aufprallgeschwindigkeit = mehr Aufprallenergie !!!
        Daher ist ein Vergleich zwischen Apple Minidisplay 3,5 Zoll mit Samsung mit großen Display unfair !

        Und das Display von S4 hat hier auch den Sturz aus 2 Meter Höhe gut überlebt.
        Spätesten wenn Samsung auch sein flexibles Display verbaut, ist es Generationen vorne.

      2. Ich wüsste nicht weshalb der Vergleich unfair sein sollte. Zählt das Gewicht nicht zu den Eigenschaften des Geräts? Ein bauartbedingt schwereres Gerät müsste doch dementsprechend robuster konzipiert werden. Die leichte Hardware des iPhones war vielleicht die genau entgegengesetzte Entwicklung. Zu den Testbedingungen: Natürlich muss man sagen, dass nicht jeder Sturz (in dem Videotest) gleich gewesen ist. Jedoch sind die Geräte, wie ich es in Erinnerung habe, mit dem Rahmen auf den Steinboden gefallen. Dies ist die jeweils höchste Belastung, da das Gehäuse nur Punktuell belastet wird. Wie man sehen konnte ist das Aluminium nicht spröde, es hat leichte Kerben/Verformungen davongetragen. Wegen des flexiblen Displays: Das Display selbst war doch gar nicht das Problem beim Galaxy, lediglich das Glas hierüber. Aber inwiefern flexible Displays zur Haltbarkeit eines Produkts in Zukunft noch beitragen werden muss erst noch abgewartet werden. Immerhin wird die weitere Hardware (noch) nicht flexibel sein. Den Generationenvorteil kann ich daher hierbei auch nicht erkennen, zumal das Display und sein Schutzglas beim iPhone ohnehin in Takt geblieben sind.
        Abschließend noch: Der Videotest ist mit Sicherheit nicht wissenschaftlich gewesen, diesen Anspruch hatte er auch nicht, jedoch zeigt er 1. eine Tendenz und spiegelt 2. den Alltag wieder. Die Tests der Versicherung sind aber sicherlich etwas sachlicher.

  5. In China ist nen Sack Reis umgefallen. Das spektakuläre: Er ist quasi unbeschädigt! Die zur Hilfe eilende Kräfte der Feuerwehr stellte schnell fest, das der Sack ohne Probleme weiter verwendet werden kann. Lediglich ein seitlicher Schmutzfleck schränkt die Funktion leicht ein. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten.
    Auch der Hersteller der Reissäcke hat sich schon zu Wort gemeldet. Seine neusten Entwicklungen im Stoff und der Form des Sackes sind so weit fortgeschritten, dass sie mittlerweile in Sachen umfallen die konkurrierenden Apfelsäcke eingeholt haben.
    Kritiker hingegen merken an, dass durch eine spezielle Halterung oder einen Kistenboden das Umfallen komplett hätte vermieden werden können. Dr. John T. Crumble von der Univerität Timbuktu merkte an dass das umfallen hätte vermieden werden können, wenn der Reissack von vornerein liegend gelagert worden währe.

  6. Hätte man nicht mehr als ein BIld zur Beschädigung hochladen können? Vielleicht eines, wo man auch etwas mehr erkennt z.B. wie groß der Schaden im VErhältnis zum ganzen Handy ist?

  7. Selber Schuld würde ich sagen. Grade bei solch teuren Smartphones sollte jeder, der etwas Grips im Kopf hat, auch ein Case benutzen. Wer dies nicht tut, hat auch kein Mitleid verdient

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